Kanzlei und Beruf

Weitere Informationen auf der Rechtslupe Drama, Baby! Drama!

5. Dezember 2014 | Im Blickpunkt, Kanzlei und Beruf

Jede Kaufentscheidung, aber auch jede Mandatierung fußt zu einem Großteil auf psychischen Faktoren: Aktivierende Faktoren, die beim (potentiellen) Mandanten überhaupt erst die Verarbeitung von Reizen und Informationen anregen, und kognitive Faktoren, mit deren Hilfe diese Informationsverarbeitung durchgeführt wird, an deren Ende schließlich die Entscheidung über die Mandatierung steht. Natürlich erfolgt … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Die Vertretung von Vor- und Nacherben als Parteiverrat

4. Dezember 2014 | Kanzlei und Beruf, Strafrecht

Vertritt ein Rechtsanwalt gegen einen Pflichtteilsberechtigten sowohl die (befreite) Vorerbin (Erstmandat) als auch die Nacherbin (Zweitmandat), kommt das Vorliegen eines Interessengegensatzes, und damit eines strafbaren Parteiverrates nach § 356 Abs. 1 StGB, in Betracht. Der Rechtsanwalt hat bei ihm in dieser Eigenschaft anvertrauten Angelegenheiten in derselben Rechtssache zwei Parteien durch … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Blaue Ozeane

4. Dezember 2014 | Im Blickpunkt, Kanzlei und Beruf

Wissen Sie, wie viele Rechtsanwälte derzeit zugelassen sind? Und wie viele Bewohner auf jeden dieser 160.000 Anwälte kommt? Rechnen Sie es nicht aus, das Ergebnis ist zum Heulen. Das Einzige, was bei Rechtsanwälten in den letzten Jahren in diesem Zusammenhang stetig zurück gegangen ist, ist der Pro-Kopf-Umsatz. Sie sind Steuerberater … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Mandatierung aufgrund der Direktwerbung eines Dritten

3. Dezember 2014 | Kanzlei und Beruf

Nach §43b BRAO ist dem Rechtsanwalt Werbung nur erlaubt, soweit sie über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist. Die Grenze zur unzulässigen Mandatswerbung überschreitet der Anwalt dann, wenn er sich mittels eines Rundschreibens an einen Personenkreis … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Arbeiten mit der Tomate

3. Dezember 2014 | Im Blickpunkt, Kanzlei und Beruf

Nein, heute geht es nicht um Essen am Arbeitsplatz. Sondern um eine von dem Italiener Francesco Cirillo vor 30 Jahren entwickelte Technik der Arbeitszeitgestaltung. Cirillo benutzte hierfür eine Kurzzeituhr aus seiner Küche. Und weil diese Küchenuhr die Form einer Tomate – pomodoro – hatte, war ein Name für seine Methode … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Telefonterror oder Mandantenbindung?

2. Dezember 2014 | Im Blickpunkt, Kanzlei und Beruf

Wann ist – aus der Sicht des Mandanten – ein Anwalt ein guter Anwalt? Wann ist – aus der Sicht des Mandanten – ein Steuerberater ein guter Steuerberater? Eine scheinbar einfache Frage: Für den Mandanten ist ein guter Anwalt, wer die Prozesse gewinnt, und ein guter Steuerberater, wer möglichst viel … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Adventskalender für Ihre Kanzlei

1. Dezember 2014 | Im Brennpunkt, Kanzlei und Beruf

Sie sind mit Ihrer Kanzlei frisch gestartet? Dann wird – und muss – Ihr Hauptaugenmerk darauf liegen, neue Mandanten zu gewinnen. Aber darüber hinaus dürfen Sie auch die weiteren wesentlichen Bestandteile Ihrer Selbständigkeit nicht vergessen: Die juristische Arbeit, also die Arbeit als Rechtsanwalt oder Steuerberater, und die Tätigkeit als Unternehmer … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Anwaltliche Schockwerbung auf der Kaffeetasse

28. November 2014 | Kanzlei und Beruf, Wirtschaftsrecht

“Schockwerbung” ist nicht nur geschmacklos, sondern – wenn sie durch einen Rechtsanwalt erfolgt – nach Ansicht des Bundesgerichtshofs auch berufsrechtswidrig. In dem vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall wehrte sich ein Rechtsanwalt gegen belehrende Hinweise der Rechtsanwaltskammer zu der von ihm beabsichtigten Werbung. Zugrunde liegt, dass der Rechtsanwalt zu Werbezwecken Kaffeetassen verbreiten … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Fachanwalt für Verkehrsrecht – und die Fallzahlen

27. November 2014 | Kanzlei und Beruf, Wirtschaftsrecht

Für den Nachweis der praktischen Erfahrungen auf dem Gebiet des Verkehrsrechts können nur solche versicherungsrechtlichen Fälle herangezogen werden, die einen Bezug zum Straßenverkehr aufweisen. Nach § 5 Abs. 1 lit. k FAO setzt der Erwerb der für die Bezeichnung “Fachanwalt für Verkehrsrecht” nachzuweisenden besonderen praktischen Erfahrungen voraus, dass der Rechtsanwalt … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Der Kundenanwalt der Rechtsschutzversicherung

26. November 2014 | Kanzlei und Beruf, Versicherungsrecht

Gemäß § 5 handelt unlauter, wer eine irreführende geschäftliche Handlung vornimmt. Irreführend ist eine geschäftliche Handlung, wenn sie unwahre Angaben oder sonstige zur Täuschung geeignete Angaben enthält. Ob eine Werbeaussage unwahre Angaben enthält, richtet sich nach dem Verständnis des situationsadäquat aufmerksamen, durchschnittlich informierten und verständigen Verbrauchers. Dessen Erwartungen kann das … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Bestimmende Schriftsätze – und die eigenhändige Unterschrift des Rechtsanwalts

25. November 2014 | Kanzlei und Beruf, Zivilrecht

Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist bei bestimmenden Schriftsätzen die eigenhändige Unterschrift des Ausstellers erforderlich, um diesen unzweifelhaft identifizieren zu können. Doch genügt diesen Anforderungen auch die Unterschrift der Verfahrensbevollmächtigten unter dem Beglaubigungsvermerk am Ende der beglaubigten Abschrift, wenn diese innerhalb der Begründungsfrist beim Gericht eingegangen ist. Denn die … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Die unvorgesehen Erkrankung des Rechtsanwalts

25. November 2014 | Kanzlei und Beruf, Zivilrecht

Auch bei einer unvorhergesehenen Erkrankung muss ein Rechtsanwalt alle ihm dann noch möglichen und zumutbaren Maßnahmen zur Wahrung einer Frist ergreifen. An einer schuldhaften Fristversäumung fehlt es nur dann, wenn infolge der Erkrankung weder kurzfristig ein Vertreter eingeschaltet noch ein Fristverlängerungsantrag gestellt werden konnte; dies ist glaubhaft zu machen. Ein … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Sichtung der Anwaltspost im Maßregelvollzug

21. November 2014 | Kanzlei und Beruf, Strafrecht, Strafvollstreckungsrecht

“Zwingende Gründe” i.S.V. § 7 Abs. 5 MRVG NW sind solche, die die Durchsuchung gerade bei dem konkreten Betroffenen (seinem Raum, seinen Sachen, seinem Körper) rechtfertigen, wobei es gleichgültig ist, ob diese Gründe in der Person des Betroffenen gegeben oder sonstiger Natur sind. Es handelt sich um eine besonders hohe … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Die Unterschrift unter dem Anwaltsschriftsatz

18. November 2014 | Kanzlei und Beruf, Strafrecht

Mit dem Zusatz “für Rechtsanwalt (…), nach Diktat verreist” zu seiner Unterschrift unter die Revisionsbegründungsschrift übernimmt der unterzeichnende Rechtsanwalt nicht – wie für eine wirksame Revisionsbegründung erforderlich – die volle Verantwortung für deren Inhalt. Nach § 345 Abs. 2 StPO kann die Revision – abgesehen vom Fall der Erklärung zu … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Die von der Auszubildenden notierte Berufungsfrist

12. November 2014 | Kanzlei und Beruf, Zivilrecht

Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs darf ein Rechtsanwalt mit der Notierung und Überwachung von Fristen grundsätzlich sein voll ausgebildetes und sorgfältig überwachtes Personal betrauen. Er hat jedoch durch geeignete organisatorische Maßnahmen sicherzustellen, dass die Fristen zuverlässig festgehalten und kontrolliert werden; unverzichtbar sind insoweit eindeutige Anweisungen an das Büropersonal, die Festlegung … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Keine Antwort auf den Fristverlängerungsantrag

12. November 2014 | Kanzlei und Beruf, Zivilrecht

Geht auf einen Fristverlängerungsantrag keine gerichtliche Mitteilung ein, muss sich der Prozessbevollmächtigte rechtzeitig über das wirkliche Ende der Frist – gegebenenfalls durch Rückfrage bei Gericht – Gewissheit verschaffen. Für die Kontrolle von Fristen bei Fristverlängerungsanträgen ist es erforderlich, dass das mutmaßliche Ende einer Berufungsbegründungsfrist bei oder alsbald nach Einreichung einer … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Fristenkontrolle in der Anwaltskanzlei – und Störungen im Kanzleiablauf

11. November 2014 | Kanzlei und Beruf, Zivilrecht

Die Sorgfaltspflicht des Rechtsanwalts in Fristensachen verlangt zuverlässige Vorkehrungen, um den rechtzeitigen Ausgang fristwahrender Schriftsätze sicherzustellen. Zu den Aufgaben des Rechtsanwalts gehört es deshalb, durch entsprechende Organisation seines Büros dafür zu sorgen, dass Fristen ordnungsgemäß eingetragen und beachtet werden. Der Anwalt hat sein Möglichstes zu tun, um Fehlerquellen bei der … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Das aussichtslose Rechtsmittel – und die Belehrungspflicht des Anwalts

10. November 2014 | Kanzlei und Beruf, Zivilrecht

Die mit Erhebung einer Klage verbundenen Risiken muss der Anwalt nicht nur benennen, sondern auch deren Ausmaß abschätzen. Ist eine Klage praktisch aussichtslos, muss der Anwalt dies klar herausstellen und darf sich nicht mit dem Hinweis begnügen, die Erfolgsaussichten seien offen. Diese Grundsätze gelten auch für den Rechtsmittelanwalt. Nach der … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Beiordnung eines Notanwalts – die Mandatsanfragen am Tag des Fristablaufs

7. November 2014 | Arbeitsrecht, Kanzlei und Beruf

Für die Beiordnung eines Notanwalts (§ 72 Abs. 5 ArbGG iVm. § 78b ZPO) muss die Partei darlegen und glaubhaft machen, dass sie eine gewisse Anzahl von Rechtsanwälten vergeblich um die Übernahme eines Mandats ersucht hat. Davon ist nicht auszugehen, wenn der Antragsteller die Mandatsablehnung dadurch provoziert hat, dass er … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Steuerberaterinkasso

6. November 2014 | Kanzlei und Beruf, Wirtschaftsrecht

Kauft eine Steuerberatungsgesellschaft gewerblich Honorarforderungen von Steuerberatern auf und lässt sich diese Forderungen abtreten, führt das für Steuerberater geltende Verbot gewerblicher Tätigkeit nicht zur Unwirksamkeit des Kaufvertrages und der Abtretung der Honorarforderung. Allerdings durfte die Gesellschaft, solange sie als Steuerberatungsgesellschaft tätig war, kein gewerbliches Inkasso betreiben (§ 57 Abs. 2 … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Vermögensverfall

31. Oktober 2014 | Kanzlei und Beruf, Wirtschaftsrecht

Nach § 14 Abs. 2 Nr. 7 BRAO ist die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft zu widerrufen, wenn der Rechtsanwalt in Vermögensverfall geraten ist, es sei denn, dass dadurch die Interessen der Rechtsuchenden nicht gefährdet sind. Der Vermögensverfall wird gesetzlich vermutet, wenn der Rechtsanwalt in das vom Vollstreckungsgericht zu führende SchuldnervVerzeichnis (§ … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Notarhaftung bei der Beurkundung des Verkaufs von Grundstücksteilflächen – und der Verjährungsbegin

29. Oktober 2014 | Kanzlei und Beruf, Zivilrecht

Im Bereich der notariellen Amtshaftung (§ 19 Abs. 1 BNotO) kann die Übermittlung einer Eintragungsnachricht des Grundbuchamts im Einzelfall – insbesondere in sehr einfach gelagerten Sachen – für die Erfüllung der subjektiven Voraussetzungen des Verjährungsbeginns nach § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB (Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis von einer … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Notarpflichten bei der Beurkundung des Verkaufs von Grundstücksteilflächen

29. Oktober 2014 | Kanzlei und Beruf, Zivilrecht

Wenn Gegenstand eines Grundstückskaufvertrags noch zu vermessende Teilflächen von mit Grundpfandrechten belasteten Grundstücken sind, ist der Notar nach § 17 Abs. 1 Satz 1 BeurkG verpflichtet, mit den Beteiligten zu erörtern, wie eine den Verkäufern versprochene Lastenfreistellung zu bewerkstelligen ist. Dies kann sowohl durch die vollständige Löschung als auch durch … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Betriebsprüfung bei einem Freiberufler

24. Oktober 2014 | Einkommensteuer (Betrieb), Kanzlei und Beruf

Gemäß § 193 Abs. 1 AO ist eine Außenprüfung u.a. bei Steuerpflichtigen zulässig, die freiberuflich tätig sind. Zudem folgt aus dem Zweck der Vorschrift, welche die steuerlichen Verhältnisse von Unternehmern für besonders prüfungsbedürftig hält, dass die steuerlichen Verhältnisse früherer Unternehmer auch dann nach § 193 Abs. 1 AO geprüft werden, … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Die nichtbestandene Steuerberaterprüfung – Klage und verwaltungsinternes Überdenkungsverfahren

24. Oktober 2014 | Kanzlei und Beruf, Steuerrecht

Wird gegen den Bescheid des Finanzministeriums über das Nichtbestehen der Steuerberaterprüfung Anfechtungsklage erhoben und zugleich einen Antrag auf Durchführung des verwaltungsinternen Überdenkungsverfahrens gemäß § 29 der Verordnung zur Durchführung der Vorschriften über Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und Steuerberatungsgesellschaften gestellt, so kann das Finanzgericht – auch gegen den Willen des Prüflings – das … 



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