Mehrstufige Organschaft - und die Haftung der Organgesellschaft

Mehr­stu­fi­ge Organ­schaft – und die Haf­tung der Organ­ge­sell­schaft

Der Gegen­stand der Haf­tung (§ 73 Satz 1 AO) ist für eine kör­per­schaft­steu­er­recht­li­che Organ­schaft (§ 14 Abs. 1 Satz 1 KStG) auf sol­che Steu­er­an­sprü­che beschränkt, die gegen den durch das kon­kre­te Organ­schafts­ver­hält­nis bestimm­ten Organ­trä­ger gerich­tet sind. Dies ist auch bei mehr­stu­fi­gen Organ­schaf­ten zu beach­ten. Nach § 73 Satz 1 AO haf­tet eine Organ­ge­sell­schaft für

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Körperschaftsteuerrechtlichen Organschaft - und der Vermögensübergang beim Organträger

Kör­per­schaft­steu­er­recht­li­chen Organ­schaft – und der Ver­mö­gens­über­gang beim Organ­trä­ger

Geht das Ver­mö­gen eines Organ­trä­gers inner­halb der ers­ten fünf Jah­re eines Ergeb­nis­ab­füh­rungs­ver­trags auf ein ande­res Rechts­sub­jekt über, steht dies bei unun­ter­bro­che­ner Durch­füh­rung des Ver­trags der steu­er­recht­li­chen Aner­ken­nung der kör­per­schaft­steu­er­li­chen Organ­schaft ab die­sem Zeit­punkt auch dann nicht ent­ge­gen, wenn die Organ­schaft in den Vor­jah­ren wegen feh­len­der finan­zi­el­ler Ein­glie­de­rung nicht anzu­er­ken­nen war.

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Körperschaftsteuerrechtliche Organschaft - und die Mindestlaufzeit des Gewinnabführungsvertrags

Kör­per­schaft­steu­er­recht­li­che Organ­schaft – und die Min­dest­lauf­zeit des Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trags

Die Organ­ge­sell­schaft ist auch unter Gel­tung einer umwand­lungs­steu­er­recht­li­chen Rück­wir­kungs­fik­ti­on nicht "vom Beginn ihres Wirt­schafts­jahrs an unun­ter­bro­chen" (§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 KStG) in den Organ­trä­ger finan­zi­ell ein­ge­glie­dert, wenn die Antei­le an der Organ­ge­sell­schaft im Rück­wir­kungs­zeit­raum (unter­jäh­rig) von einem Drit­ten auf den Organ­trä­ger über­ge­hen. Bei der Berech­nung der fünf­jäh­ri­gen Min­dest­lauf­zeit

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Ertragszuschuss an die Muttergesellschaft

Ertrags­zu­schuss an die Mut­ter­ge­sell­schaft

Ein Ertrags­zu­schuss stellt eine ver­deck­te Ein­la­ge dar und führt zu einer Erhö­hung des steu­er­li­chen Ein­la­ge­kon­tos bei der Organ­ge­sell­schaft nach § 27 Abs. 1 Satz 1 KStG, die durch den sofor­ti­gen Rück­fluss an den Organ­trä­ger im Rah­men der organ­schaft­li­chen Gewinn­ab­füh­rung nicht wie­der rück­gän­gig gemacht wird. Der Tat­be­stand der organ­schaft­li­chen Mehr- oder Min­der­ab­füh­rung i.S.

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Beherrschungsvertrag - und die organisatorische Eingliederung

Beherr­schungs­ver­trag – und die orga­ni­sa­to­ri­sche Ein­glie­de­rung

Unter­stellt eine juris­ti­sche Per­son gemäß oder ent­spre­chend § 291 AktG die Lei­tung ihrer Gesell­schaft einem ande­ren Unter­neh­men, so füh­ren die auf die­sem Beherr­schungs­ver­trag beru­hen­den umfas­sen­den Wei­sungs­rech­te anders als die sich aus der Stel­lung als Mehr­heits­ge­sell­schaf­ter gemäß § 46 Nr. 6 GmbHG erge­ben­den Wei­sungs­rech­te zur orga­ni­sa­to­ri­schen Ein­glie­de­rung. Die gewerb­li­che oder beruf­li­che Tätig­keit

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Gewinngemeinschaftsvertrag zweier Kapitalgesellschaften - als Mitunternehmerschaft

Gewinn­ge­mein­schafts­ver­trag zwei­er Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten – als Mit­un­ter­neh­mer­schaft

Es ist nicht aus­ge­schlos­sen, dass die Betei­lig­ten einer Gewinn- und Ver­lust­ge­mein­schaft i.S. des § 292 Abs. 1 Nr. 1 AktG eine Mit­un­ter­neh­mer­schaft bil­den. Über die­se Fra­ge ist grund­sätz­lich ‑beja­hend oder ver­­n­ei­­nend- im Ver­fah­ren der geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung der Ein­künf­te zu ent­schei­den. Die Zulas­sung einer "Quer­or­gan­schaft", die eine Ergeb­nis­kon­so­li­die­rung im Gleich­ord­nungs­kon­zern ermög­li­chen

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