Voll­stre­ckungs­ab­wehr­kla­ge einer GbR

Rich­tet sich ein Voll­stre­ckungs­ti­tel gegen eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts als Voll­stre­ckungs­schuld­ne­rin, steht die Befug­nis zur Erhe­bung einer Voll­stre­ckungs­ab­wehr­kla­ge der Gesell­schaft zu, nicht ihren Gesell­schaf­tern. Die Gesell­schaf­ter sind nicht pro­zess­füh­rungs­be­fugt. Die Voll­stre­ckungs­ab­wehr­kla­ge nach § 767 ZPO ist von „dem Schuld­ner“ zu erhe­ben. Das ist der­je­ni­ge, gegen den sich die Zwangs­voll­stre­ckung richtet,

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GbR – und der Aus­tausch aller Gesellschafter

Bei einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts kön­nen eben­so wie bei einer Per­so­nen­han­dels­ge­sell­schaft unter Wah­rung der Gesell­schafts­iden­ti­tät gleich­zei­tig sämt­li­che Gesell­schaf­ter im Wege der Anteils­über­tra­gung aus­ge­wech­selt wer­den. Der Bun­des­ge­richts­hof hat bereits ent­schie­den, dass bei einer Per­so­nen­han­dels­ge­sell­schaft alle Gesell­schaf­ter gleich­zei­tig durch Abtre­tung ihrer Gesell­schafts­an­tei­le aus der Gesell­schaft aus­schei­den und an ihre Stel­le die Erwerber

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Aus­ein­an­der­set­zung einer ver­mö­gens­lo­sen GbR

Ist in einer zwei­glied­ri­gen Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts kein zu liqui­die­ren­des Gesell­schafts­ver­mö­gen mehr vor­han­den, kann der Gesell­schaf­ter, der für sich ein Gut­ha­ben bean­sprucht, die­ses auf­grund einer ver­ein­fach­ten Aus­ein­an­der­set­zungs­rech­nung unmit­tel­bar gegen den aus­gleichs­pflich­ti­gen Gesell­schaf­ter gel­tend machen; Streit­punk­te über die Rich­tig­keit der Schluss­rech­nung sind in die­sem Pro­zess zu ent­schei­den; einer – von den

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Bekleidungsgeschäft

Das Grund­stück der GbR, der Tod eines Gesell­schaf­ters – und die Zwangsversteigerung

Bei der Voll­stre­ckung in das Grund­stück einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts gel­ten die (noch) im Grund­buch ein­ge­tra­ge­nen (bis­he­ri­gen) Gesell­schaf­ter grund­sätz­lich auch dann in ent­spre­chen­der Anwen­dung von § 1148 Satz 1, § 1192 Abs. 1 BGB als Gesell­schaf­ter der Schuld­ne­rin, wenn die­se durch den Tod eines ein­ge­tra­ge­nen Gesell­schaf­ters auf­ge­löst wor­den ist. Ist eine Grundschuld,

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Rechts­schein­haf­tung – und die auf­ge­lös­te GbR

Die Grund­sät­ze der Rechts­schein­haf­tung ana­log § 179 Abs. 1 BGB kom­men auch dann in Betracht, wenn der han­deln­de ehe­ma­li­ge Gesell­schaf­ter einer bereits auf­ge­lös­ten GbR treu­wid­rig den Anschein setzt, dass die allein in Anspruch genom­me­ne GbR nach wie vor exis­tent ist und der Ver­trags­part­ner hier­auf ver­trau­en durf­te. Die Gesell­schaf­ter einer GbR haften

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Bundesfinanzhof (BFH)

Kla­ge wegen Ein­kom­men­steu­er – und die Aus­set­zung bis zum Abschluss des Fest­stel­lungs­ver­fah­rens für die GbR

Es liegt ein von Amts wegen zu berück­sich­ti­gen­der Ver­stoß gegen die Grund­ord­nung des Ver­fah­rens vor, wenn das Finanz­ge­richt das Ver­fah­ren über die Recht­mä­ßig­keit des ange­foch­te­nen Ein­kom­men­steu­er­be­scheids nicht gemäß § 74 FGO aus­ge­setzt hat, bis durch einen Bescheid über die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung der gemein­schaft­li­chen gewerb­li­chen Ein­künf­te der GbR im

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Leis­tungs­aus­tausch oder Gesellschafterbeitrag?

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs setzt die nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG steu­er­ba­re Leis­tung gegen Ent­gelt vor­aus, dass zwi­schen dem Unter­neh­mer und dem Leis­tungs­emp­fän­ger ein Rechts­ver­hält­nis besteht, das einen unmit­tel­ba­ren Zusam­men­hang zwi­schen Leis­tung und Ent­gelt begrün­det, sodass das Ent­gelt als Gegen­wert für die Leis­tung anzu­se­hen ist. Den für einen Leis­tungs­aus­tausch erforderlichen

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Kla­ge­be­fug­nis gegen einen Feststellungsbescheid

§ 48 Abs. 1 Nr. 1 FGO, wonach zur Ver­tre­tung beru­fe­ne Geschäfts­füh­rer Kla­ge gegen einen Bescheid über die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen erhe­ben kön­nen, ist dahin zu ver­ste­hen, dass die Per­so­nen­ge­sell­schaft als Pro­zess­stand­schaf­te­rin für ihre Gesell­schaf­ter und ihrer­seits ver­tre­ten durch ihre(n) Geschäfts­füh­rer Kla­ge gegen den Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid erhe­ben kann. Dar­über hin­aus sind

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Wer­be­agen­tu­ren – und die Abfär­be­wir­kung gewerb­li­cher Nebentätigkeiten

Die (gewerb­li­che) Ver­mitt­lung von Druck­auf­trä­gen gegen Pro­vi­si­on durch eine Wer­be­agen­tur in der Rechts­form einer GbR führt zur Umqua­li­fi­zie­rung ihrer im Übri­gen aus­ge­üb­ten frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit, wenn die Net­to­um­satz­er­lö­se aus den Pro­vi­sio­nen 3% der Gesamt­net­to­um­satz­er­lö­se der Gesell­schaft oder den Betrag von 24.500 € über­stei­gen. Damit konn­te es der Bun­des­fi­nanz­hof in dem hier entschiedenen

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Geschlos­se­ner Immo­bi­li­en­fonds – und die ord­nungs­ge­mä­ße Bera­tung des Anlegers

Mit der Fra­ge der ord­nungs­ge­mä­ßen Bera­tung eines Anle­gers im Zusam­men­hang mit der Zeich­nung einer Betei­li­gung an einem geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds in der Rechts­form einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Kon­kret ging es um Fra­gen des Anla­ge­ziels, der Fun­gi­bi­li­tät, sowie des Haf­tungs­ri­si­kos als GbR-Gesell­schaf­ter: Im Rah­men der

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Die Auf­la­ge im Steu­er­straf­ver­fah­ren gegen einen Gesell­schaf­ter – und ihre Zah­lung durch die GbR

Die Zah­lung der gegen einen Gesell­schaf­ter im Steu­er­straf­ver­fah­ren fest­ge­setz­ten Auf­la­ge durch eine GbR ermög­licht kei­nen Betriebs­aus­ga­ben­ab­zug bei der Per­so­nen­ge­sell­schaft. Denn die von der GbR für den Gesell­schaf­ter gezahl­te Auf­la­ge nach § 153a StPO gehört zu den nicht­ab­zieh­ba­ren Kos­ten der pri­va­ten Lebens­füh­rung des Gesell­schaf­ters (§ 12 Nr. 4 EStG) und min­dert den

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Bundesverwaltungsgericht

GmbH & Co. KG – und die Mehr­heits­klau­sel im Gesellschaftsvertrag

Die for­mel­le Legi­ti­ma­ti­on einer auf eine Mehr­heits­klau­sel im Gesell­schafts­ver­trag einer Per­so­nen­ge­sell­schaft gestütz­ten Mehr­heits­ent­schei­dung ist auch bei einem Beschluss, mit dem die nach dem Gesell­schafts­ver­trag vor­ge­se­he­ne Ein­wil­li­gung der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung zur Abtre­tung eines Gesell­schafts­an­teils erklärt wird, bereits dann gege­ben, wenn die Aus­le­gung des Gesell­schafts­ver­trags nach all­ge­mei­nen Aus­le­gungs­grund­sät­zen ergibt, dass die­ser Beschluss­ge­gen­stand einer

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Not­ge­schäfts­füh­rer für die GbR

Für eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts ist grund­sätz­lich kein Not­ge­schäfts­füh­rer zu bestel­len. Der Antrag auf Bestel­lung eines Not­vor­stands eines Ver­eins nach § 29 BGB kann von einem Ver­eins­mit­glied als Betei­lig­tem gestellt wer­den. Ein Ver­eins­mit­glied, das einen sol­chen Antrag gestellt hat, ist gegen die Ableh­nung der Bestel­lung eines Not­vor­stands beschwer­de­be­rech­tigt, weil es

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Alt­schul­den in der GbR – und die Haf­tung der Erben eines Gesellschafters

Auch die Erben eines Gesell­schaf­ters einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts haf­ten ana­log §§ 128, 130 HGB für Alt­schul­den der Gesell­schaft. Zwar ist die Rechts­fra­ge vom Bun­des­ge­richts­hof bis­her nicht aus­drück­lich ange­spro­chen wor­den; in den vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fäl­len zur Gesell­schaf­ter­haf­tung aus §§ 128, 130 HGB waren aber bereits häu­fig Erben eines Gesellschafters

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AG/LG Düsseldorf

Ver­wer­tung statt Abfin­dung – Abfin­dungs­be­schrän­kun­gen bei der Publikumsgesellschaft

Die gesetz­li­che Rege­lung, wonach ein aus­schei­den­der Gesell­schaf­ter nach dem tat­säch­li­chen Wert sei­nes Anteils abzu­fin­den ist (§ 738 BGB), ist nicht zwin­gend; die Ver­trags­par­tei­en kön­nen etwas ande­res ver­ein­ba­ren. Des­halb sind gesell­schafts­ver­trag­li­che Abfin­dungs­be­schrän­kun­gen, die im All­ge­mei­nen den Bestand des Unter­neh­mens durch Ein­schrän­kung des Kapi­tal­ab­flus­ses sichern und/​oder die Berech­nung des Abfin­dungs­an­spruchs ver­ein­fa­chen sollen,

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GbR oder ihr Gesell­schaf­ter als Arbeit­ge­ber? – und der rich­ti­ge Beklag­te für die Kündigungsschutzklage

Die Par­tei­en eines Pro­zes­ses sind vom Klä­ger in der Kla­ge­schrift zu bezeich­nen. Ist eine Bezeich­nung nicht ein­deu­tig, ist die Par­tei durch Aus­le­gung zu ermit­teln. Selbst bei äußer­lich ein­deu­ti­ger, aber offen­kun­dig unrich­ti­ger Bezeich­nung ist grund­sätz­lich die­je­ni­ge Per­son als Par­tei ange­spro­chen, die erkenn­bar durch die Par­tei­be­zeich­nung betrof­fen wer­den soll. Es kommt darauf

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Die For­de­rung der GbR – und der Gegen­an­spruch gegen die Gesellschafter

Dem von einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts erho­be­nen Zah­lungs­be­geh­ren kann der in Anspruch genom­me­ne Schuld­ner aus­nahms­wei­se einen ihm gegen die Gesell­schaf­ter zuste­hen­den Scha­dens­er­satz­an­spruch ent­ge­gen­hal­ten, wenn die Beru­fung der Gesell­schaft auf ihre Eigen­stän­dig­keit gegen Treu und Glau­ben ver­stößt. Die Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts ist zwar kei­ne juris­ti­sche Per­son. Als Gesamt­hand ist sie aber

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Nach­ver­trag­li­che Wett­be­werbs­ver­bo­te beim Aus­schei­den eines Arz­tes aus der Praxis-GbR

Mit einem Anspruch auf Unter­las­sung ärzt­li­cher Kon­kur­renz­tä­tig­keit nach dem Aus­schluss eines Arz­tes aus einer Pra­xis-GbR hat­te sich das Land­ge­richt Hei­del­berg zu befas­sen: Die im Gesell­schafts­ver­trag nie­der­ge­leg­te Unter­las­sungs­ver­pflich­tung ist gemäß § 138 Abs. 1 BGB nich­tig, wenn sie die durch Art. 12 Abs. 1 GG geschütz­te Berufs­aus­übungs­frei­heit des aus­schei­den­den Arz­tes in unver­hält­nis­mä­ßi­ger Weise

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Bundesfinanzhof (BFH)

Kla­ge­be­fug­nis gegen Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid nach Aus­schei­den des vor­letz­ten Gesellschafters

Nach § 60 Abs. 3 Satz 1 FGO sind Drit­te bei­zu­la­den (not­wen­di­ge Bei­la­dung), wenn sie an dem strei­ti­gen Rechts­ver­hält­nis der­art betei­ligt sind, dass die Ent­schei­dung auch ihnen gegen­über nur ein­heit­lich erge­hen kann. Dies gilt nicht für Mit­be­rech­tig­te, die nach § 48 FGO nicht kla­ge­be­fugt sind (§ 60 Abs. 3 Satz 2 FGO). Gemäß §

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Haf­tung und Gesamt­schuld­ner­aus­gleich des GbR-Gesellschafters

Die Vor­schrift des § 708 BGB schränkt die Haf­tung der Gesell­schaf­ter für ver­trags­wid­ri­ges Ver­hal­ten ein, indem sie an die Stel­le der nach § 276 Abs. 2 BGB maß­ge­ben­den ver­kehrs­er­for­der­li­chen Sorg­falt den Maß­stab der Sorg­falt in eige­nen Ange­le­gen­hei­ten setzt. An den Beweis, in eige­nen Ange­le­gen­hei­ten eine gerin­ge­re als die im Ver­kehr erforderliche

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Die Unter­las­sungs­ver­pflich­tung einer GbR – und die Pflich­ten ihrer Gesellschafter

Besteht eine ver­trag­li­che Unter­las­sungs­ver­pflich­tung einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts, haf­ten ihre Gesell­schaf­ter regel­mä­ßig allein auf das Inter­es­se und nicht per­sön­lich auf Unter­las­sung, falls die Gesell­schaft das Unter­las­sungs­ge­bot ver­letzt. Wird eine Unter­las­sungs­er­klä­rung für eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts abge­ge­ben, nach­dem sie vom Gläu­bi­ger abge­mahnt wor­den ist, ist es grund­sätz­lich nicht treu­wid­rig, wenn sich

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Bücherregal

Die nicht leis­tungs­fä­hi­ge Gesell­schaf­te­rin und die Sit­ten­wid­rig­keit des GbR-Vertrags

Die im Gesell­schafts­ver­trag einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts begrün­de­te Ver­pflich­tung einer nicht leis­tungs­fä­hi­gen Gesell­schaf­te­rin zur Rück­zah­lung erheb­li­cher Beträ­ge, die der ande­re Gesell­schaf­ter ein­legt und die ver­ein­ba­rungs­ge­mäß dem im Inter­es­se der Gesell­schaft täti­gen Ehe­mann der Gesell­schaf­te­rin zuflie­ßen, ist nicht sit­ten­wid­rig, wenn die Ehe­frau auf­grund ihrer Gesell­schaf­ter­stel­lung ein adäqua­tes wirt­schaft­li­ches Eigen­in­ter­es­se an der

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Aus­gleichs­an­sprü­che nach Been­di­gung einer nicht­ehe­li­chen Lebensgemeinschaft

Nach Been­di­gung einer nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft kom­men Aus­gleichs­an­sprü­che wegen finan­zi­el­ler Zuwen­dun­gen (hier: Dar­le­hens­ra­ten) des einen Part­ners für den Erwerb und Umbau eines im Allein­ei­gen­tum des ande­ren Part­ners ste­hen­den Wohn­hau­ses grund­sätz­lich inso­weit nicht in Betracht, als die Leis­tun­gen nicht deut­lich über die Mie­te hin­aus­ge­hen, die für ver­gleich­ba­ren Wohn­raum auf­zu­wen­den wäre. Aus­gleichs­an­spruch nach den

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Teil­ha­ber­ver­si­che­rung – Gegen­sei­ti­ge Risi­ko­le­bens­ver­si­che­run­gen in der Rechtsanwaltssozietät

Bei­trä­ge für eine Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung sind nicht betrieb­lich ver­an­lasst, wenn sich die Gesell­schaf­ter einer Rechts­an­walts­so­zie­tät im Gesell­schafts­ver­trag gegen­sei­tig zum Abschluss einer Ver­si­che­rung auf den Todes­fall ver­pflich­ten, um sich gegen die wirt­schaft­li­chen Fol­gen des Aus­falls eines Gesell­schaf­ters abzu­si­chern. Auf­wen­dun­gen sind als Son­der­be­triebs­aus­ga­ben zu berück­sich­ti­gen, wenn sie gemäß § 4 Abs. 4 EStG durch die

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Bundesverwaltungsgericht

Allein­ver­tre­tungs­be­fug­nis für eine GbR – und ihr Nach­weis in Grundbuchsachen

Wird eine GbR bei Ver­kauf von Woh­nungs­ei­gen­tum durch einen allein­ver­tre­tungs­be­rech­tig­ten Gesell­schaf­ter ver­tre­ten, muss die­ser sei­ne Ver­tre­tungs­be­fug­nis in der Form des § 29 GBO nach­wei­sen. Die Vor­la­ge des Gesell­schafts­ver­trags und eines die­sen abän­dern­den Beschlus­ses, aus dem die Allein­ver­tre­tungs­be­fug­nis her­vor­geht, sind nicht aus­rei­chend. Grund­sätz­lich steht die Füh­rung der Geschäf­te den Gesell­schaf­tern gemeinschaftlich

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Nut­zungs­über­las­sung eines Grund­stücks – und die Zwangsverwaltung

Durch die Beschlag­nah­me im Rah­men der Zwangs­ver­wal­tung endet die vom Grund­stücks­ei­gen­tü­mer an eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts als Gesell­schaf­ter­bei­trag gewähr­te Nut­zungs­über­las­sung. Das zwi­schen den Eigen­tü­mern und der GbR begrün­de­te Besitz­mitt­lungs­ver­hält­nis ende­te jedoch mit der Beschlag­nah­me des Grund­stücks und Besitz­ein­wei­sung des Ver­wal­ters (§ 148 Abs. 2 ZVG). Denn mit der Beschlag­nah­me ver­lo­ren die

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Ver­spä­tungs­zu­schlag für die Fest­stel­lungs­er­klä­rung einer GbR

Nach § 152 Abs. 1 AO kann gegen den­je­ni­gen, der sei­ner Ver­pflich­tung zur Abga­be einer Steu­er­erklä­rung nicht oder nicht frist­ge­mäß nach­kommt, ein Ver­spä­tungs­zu­schlag fest­ge­setzt wer­den (Satz 1). Von einer sol­chen Fest­set­zung ist abzu­se­hen, wenn die Ver­säum­nis ent­schuld­bar erscheint (Satz 2). Das Ver­schul­den eines gesetz­li­chen Ver­tre­ters oder eines Erfül­lungs­ge­hil­fen steht dem eigenen

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Kla­ge­be­fug­nis von GbR-Gesell­schaf­tern und GbR vor dem Finanzgericht

Nach § 48 Abs. 1 Nr. 1 Halb­satz 1 FGO ist eine Außen-GbR im finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren wegen geson­der­ter und ein­heit­li­cher Gewinn­fest­stel­lungs­be­schei­de sowohl betei­lig­ten­fä­hig als auch sub­jek­tiv kla­ge­be­fugt, unbe­scha­det der Art der von ihr erziel­ten Ein­künf­te. Uner­heb­lich ist inso­weit, ob die Gesell­schaf­ter nur ein­zeln oder gemein­schaft­lich ver­tre­tungs­be­fugt sind, wie es dem Regel­sta­tut nach §

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Die Geschäfts­chan­cen­leh­re und der Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer einer GbR

Die Geschäfts­chan­cen­leh­re ist auf den geschäfts­füh­ren­den Gesell­schaf­ter einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts jeden­falls dann anwend­bar, wenn die­se eine „Erwerbs­ge­sell­schaft“ oder eine „unter­neh­mens­tra­gen­de“ Gesell­schaft dar­stellt oder gewerb­lich tätig ist. Die Durch­set­zungs­sper­re steht der iso­lier­ten Gel­tend­ma­chung eines Anspruchs der Gesell­schaft auf Scha­dens­er­satz im Wege der Natu­ral­re­sti­tu­ti­on gegen einen aus­ge­schie­de­nen Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer wegen der Verletzung

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Kla­ge­be­fug­nis einer auf­ge­lös­ten GbR

Eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts bleibt hin­sicht­lich der von ihr erho­be­nen Kla­gen gegen Umsatz­steu­er­be­schei­de auch nach ihrer Voll­be­en­di­gung noch betei­lig­ten­fä­hig und pro­zess­fä­hig. Grund­sätz­lich für der­ar­ti­ge Anfech­tungs­kla­gen vor dem Finanz­ge­richt nur die GbR gemäß § 48 Abs. 1 Nr. 1 FGO zur Kla­ge befugt. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz ent­schie­de­nen Fall hat­te sich jedoch

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Abfin­dungs­be­schrän­kung beim Aus­schei­den eines Gesellschafters

Die Fra­ge, ob eine Abfin­dungs­be­schrän­kung im Fal­le des Aus­schei­dens eines Gesell­schaf­ters zuläs­sig oder unzu­läs­sig ist, ist nicht all­ge­mein im Sin­ne einer Fort­bil­dung des Rechts zu beant­wor­ten, wie das Beru­fungs­ge­richt gemeint hat, son­dern kann nur jeweils bezo­gen auf die kon­kret getrof­fe­nen gesell­schafts­ver­trag­li­chen Rege­lun­gen im Ein­zel­fall anhand der in stän­di­ger Recht­spre­chung vom

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Bundesverwaltungsgericht

Der unbe­stimm­te Gesellschafterbeschluss

Ob für eine bestimm­te Maß­nah­me ein Gesell­schaf­ter­be­schluss erfor­der­lich ist und ob und in wel­chem Umfang die Gesell­schaf­ter ihre Ent­schei­dungs­kom­pe­tenz auf die Geschäfts­füh­rer „zurück­über­tra­gen“ kön­nen, beur­teilt sich in ers­ter Linie nach dem jewei­li­gen Gesell­schafts­ver­trag, da § 116 Abs. 2 HGB dis­po­si­tiv ist. Dar­um geht es im vor­lie­gen­den Fall aber auch nicht. Viel­mehr stellt

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Gesell­schaf­ter­wech­sel in der Grund­stücks-GbR und das Grundbuch

§ 899 a BGB gilt auch für die Bewil­li­gungs­be­rech­ti­gung der im Grund­buch ein­ge­tra­ge­nen Gesell­schaf­ter einer GbR zur Ein­tra­gung eines Gesell­schaf­ter­wech­sels. Ob die Ver­mu­tungs­wir­kung des § 899 a BGB auch für die Bewil­li­gungs­be­rech­ti­gung der im Grund­buch ein­ge­tra­ge­nen Gesell­schaf­ter einer GbR zur Ein­tra­gung eines Gesell­schaf­ter­wech­sels im Grund­buch­blatt des betrof­fe­nen Grund­stücks gilt, ist höchst­rich­ter­lich noch

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30jähriger Kün­di­gungs­aus­schluss in der Kapitalanlage-GbR

Die Rege­lung im Gesell­schafts­ver­trag einer Kapi­tal­an­la­ge­ge­sell­schaft in der Form einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts, die dem nur in gerin­gem Umfang kapi­tal­mä­ßig betei­lig­ten Anle­ger eine ordent­li­che Kün­di­gung sei­ner Betei­li­gung erst­mals nach 31 Jah­ren gestat­tet, stellt wegen des damit für den Anle­ger ver­bun­de­nen unüber­schau­ba­ren Haf­tungs­ri­si­kos eine unzu­läs­si­ge Kün­di­gungs­be­schrän­kung nach § 723 Abs. 3 BGB

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Oberlandesgericht München

Außer­or­dent­li­che Kün­di­gung einer GbR bei Insol­venz eines Gesellschafters

Ein Gesell­schaf­ter einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts ist zur außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung der Gesell­schaft berech­tigt, wenn ihm eine Fort­set­zung der Gesell­schaft bis zum Ver­trags­en­de oder zum nächs­ten ordent­li­chen Kün­di­gungs­ter­min nicht zuge­mu­tet wer­den kann, weil das Ver­trau­ens­ver­hält­nis zwi­schen den Gesell­schaf­tern grund­le­gend gestört oder ein gedeih­li­ches Zusam­men­wir­ken aus sons­ti­gen, nament­lich auch wirt­schaft­li­chen Grün­den, nicht

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Umsatz­steu­er­be­schei­de für die GbR

Steu­er­be­schei­de und Ein­spruchs­ent­schei­dun­gen sind – auch hin­sicht­lich der von ihnen ange­ge­be­nen Inhalts­adres­sa­ten – ent­spre­chend dem objek­ti­ven Ver­ständ­nis­ho­ri­zont der Emp­fän­ger aus­zu­le­gen. Eine GbR kann im Steu­er­be­scheid und in der Ein­spruchs­ent­schei­dung durch Anga­be der Namen ihrer Gesell­schaf­ter gekenn­zeich­net wer­den. For­ma­lis­mus und Wort­klau­be­rei sind fehl am Platz. Viel­mehr kommt es dar­auf an, ob

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Konferenzraum

Stimm­rechts­aus­schluss des Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rers in der KG & Co. GbR

Eine Kom­man­dit­ge­sell­schaft als Gesell­schaf­te­rin einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts ist grund­sätz­lich nicht von der Beschluss­fas­sung über die Ein­ho­lung eines Rechts­gut­ach­tens zur Prü­fung von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen gegen ihren nicht an der Geschäfts­füh­rung betei­lig­ten Kom­man­di­tis­ten aus­ge­schlos­sen, auch wenn die­ser mit 94 % an ihrem Kapi­tal betei­ligt und zu 50 % stimm­be­rech­tigt ist. Ein Gesellschafter(-Geschäftsführer) einer Gesell­schaft bürgerlichen

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Ein­brin­gung eines mit einem Vor­kaufs­recht belas­te­ten Grundstücks

Bringt der Ver­pflich­te­te die mit einem Vor­kaufs­recht belas­te­te Sache in eine von ihm beherrsch­te Gesell­schaft ein und über­trägt er anschlie­ßend die Gesell­schafts­an­tei­le ent­gelt­lich an einen Drit­ten, kann eine den Vor­kaufs­fall aus­lö­sen­de kau­f­ähn­li­che Ver­trags­ge­stal­tung vor­lie­gen. Der Ver­pflich­te­te kann die Erstre­ckung des Vor­kaufs auf ande­re Gegen­stän­de als die­je­ni­gen, auf die sich das

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Oberland

Mehr­heits­er­for­der­nis­se in einer Publi­kums­ge­sell­schaft bür­ger­li­chen Rechts

Ver­langt der Gesell­schafts­ver­trag einer Publi­kums­ge­sell­schaft bür­ger­li­chen Rechts für die Fest­stel­lung der Aus­ein­an­der­set­zungs­bi­lanz als Grund­la­ge der Ver­lust­aus­gleichs­pflicht nach Auf­lö­sung der Gesell­schaft kei­ne qua­li­fi­zier­te Mehr­heit, ist ein mit ein­fa­cher Mehr­heit gefass­ter Beschluss von einer gesell­schafts­ver­trag­li­chen Klau­sel gedeckt, nach der Beschlüs­se grund­sätz­lich mit ein­fa­cher Mehr­heit zu fas­sen sind. Beschlüs­se in einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts

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Aus­ein­an­der­set­zungs­bi­lanz und Nach­schuss­pflicht bei einer Publi­kums­ge­sell­schaft bür­ger­li­chen Rechts

Bei einer Publi­kums­ge­sell­schaft bür­ger­li­chen Rechts sind in die von den Abwick­lern zu erstel­len­de Aus­ein­an­der­set­zungs­bi­lanz auch ohne beson­de­re Rege­lung im Gesell­schafts­ver­trag die zu unselb­stän­di­gen Rech­nungs­pos­ten gewor­de­nen, auf dem Gesell­schafts­ver­hält­nis beru­hen­den Ansprü­che unter­ein­an­der und gegen die Gesell­schaft ein­zu­stel­len; auf die­ser Grund­la­ge ist der auf jeden Gesell­schaf­ter ent­fal­len­de Fehl­be­trag zu ermit­teln. Bestehen bei

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Nachrichten

Haf­tung des aus­ge­schie­de­nen GbR-Gesell­schaf­ters für spä­te­re Doppelzahlungen

Erbringt der Schuld­ner ver­se­hent­lich eine wei­te­re Zah­lung auf sei­ne gegen­über einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts begrün­de­te Schuld, obwohl er die­se bereits durch eine frü­he­re Zah­lung getilgt hat, so haf­tet ein Gesell­schaf­ter, der nach dem Abschluss des die Zah­lungs­pflicht begrün­den­den Ver­tra­ges, aber vor der ver­se­hent­li­chen Dop­pel­zah­lung aus der Gesell­schaft aus­ge­schie­den ist, nicht

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Ver­äu­ße­rungs­ge­winn aus der Ein­brin­gung einer frei­be­ruf­li­chen Ein­zel­pra­xis in eine Personengesellschaft

Wird die Ein­zel­pra­xis eines Arz­tes in eine GbR ein­ge­bracht und wer­den deren Wirt­schafts­gü­ter erst in einem spä­te­ren Ver­an­la­gungs­zeit­raum als dem der Ein­brin­gung in der Eröff­nungs­bi­lanz der GbR erfasst, stellt die Erstel­lung und Ein­rei­chung der Eröff­nungs­bi­lanz ein Ereig­nis mit steu­er­li­cher Wir­kung für die Ver­gan­gen­heit i.S. des § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr.

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Aus­ein­an­der­set­zung und Gewinn­zu­rech­nung bei der Personengesellschaft

Dem aus einer frei­be­ruf­lich täti­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft aus­ge­schie­de­nen Gesell­schaf­ter ist der gemein­schaft­lich erziel­te lau­fen­de Gewinn auch dann antei­lig per­sön­lich zuzu­rech­nen, wenn die ver­blei­ben­den Gesell­schaf­ter die Aus­zah­lung ver­wei­gern, weil der aus­ge­schie­de­ne Gesell­schaf­ter ihnen Scha­den­er­satz in über­stei­gen­der Höhe schul­de. Etwas ande­res gilt auch dann nicht, wenn der Anspruch des aus­ge­schie­de­nen Gesell­schaf­ters nach der

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Kün­di­gung eines mit einer Außen-GbR abge­schlos­se­nen Mietvertrages

Für die Kün­di­gung eines mit einer Außen-GbR abge­schlos­se­nen Miet­ver­tra­ges genügt es, wenn sich aus der Kün­di­gungs­er­klä­rung ent­neh­men lässt, dass das Miet­ver­hält­nis mit der Gesell­schaft gekün­digt wer­den soll und die Kün­di­gung einem ver­tre­tungs­be­rech­tig­ten Gesell­schaf­ter zugeht. Das gilt auch dann, wenn den Gesell­schaf­tern die Ver­tre­tungs­be­fug­nis gemein­schaft­lich zusteht. Die Kün­di­gungs­er­klä­rung eines mit einer

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Eigen­be­darfs­kün­di­gung einer Vermieter-GbR

Eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts kann sich auf einen in der Per­son eines Gesell­schaf­ters bestehen­den Eigen­be­darf auch dann beru­fen, wenn die­ser der Gesell­schaft bei Abschluss des Miet­ver­trags oder bei Ein­tritt der Gesell­schaft in einen bestehen­den Miet­ver­trag noch nicht ange­hör­te (Auf­ga­be Senats­ur­teil vom 17. Juni 2007 – VIII ZR 271/​06 Rn. 17). Nach

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Aus­ein­an­der­set­zung einer Grund­stücks-GbR durch die Bil­dung von Wohnungseigentum

Wird eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts, die Eigen­tü­me­rin eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses und Ver­mie­te­rin der Woh­nun­gen die­ses Anwe­sens ist, unter Bil­dung von Woh­nungs­ei­gen­tum und Ein­tra­gung der ein­zel­nen Gesell­schaf­ter als Eigen­tü­mer der jeweils zuge­wie­se­nen Woh­nun­gen aus­ein­an­der­ge­setzt, tritt der neue Eigen­tü­mer in die sich wäh­rend der Dau­er sei­nes Eigen­tums aus dem Miet­ver­hält­nis erge­ben­den Rech­te und

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Sozie­täts­haf­tung für die frü­he­re Einzelkanzlei

Bringt ein Rechts­an­walt sei­ne Ein­zel­kanz­lei in eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts ein, haf­tet die Gesell­schaft auch dann nicht für eine im Betrieb des bis­he­ri­gen Ein­zel­an­walts begrün­de­te Ver­bind­lich­keit, wenn die­ser im Rechts­ver­kehr den Anschein einer Sozie­tät gesetzt hat­te. Zwar wer­den die Bei­trä­ge der Gesell­schaf­ter gemäß § 718 Abs. 1 BGB (i.V.m. § 1 Abs.

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Zwangs­si­che­rungs­hy­po­thek für eine GbR

Die Ver­tre­tungs­ver­hält­nis­se einer GbR kön­nen auch bei der spä­te­ren Löschung einer von ihr erwirk­ten Zwangs­si­che­rungs­hy­po­thek mit der voll­streck­ba­ren Aus­fer­ti­gung des Urteils nach­ge­wie­sen wer­den, auf Grund des­sen die Ein­tra­gung der Hypo­thek erfolg­te. Die Mög­lich­keit, die Ver­tre­tungs­ver­hält­nis­se einer GbR mit dem zu voll­stre­cken­den Urteil nach­zu­wei­sen, hat der Bun­des­ge­richts­hof für die Ein­tra­gung einer

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Liqui­da­ti­on einer Publikums-GbR

Auch bei einer als Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts aus­ge­stal­te­ten Publi­­kum­s­­ge-sel­l­­schaft hat die Auf­lö­sung der Gesell­schaft grund­sätz­lich zur Fol­ge, dass die ein­zel­nen Gesell­schaf­tern ver­lie­he­ne Ein­zel­ge­schäfts­füh­rungs­be­fug­nis nach § 730 Abs. 2 Satz 2 BGB erlischt. Die Geschäfts­füh­rung und Ver­tre­tung steht von der Auf­lö­sung an allen Gesell­schaf­tern gemein­schaft­lich zu. Bei der Abwick­lung einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts kann

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Treu­ge­ber­haf­tung bei einer Immobilienfonds-GbR

Die Ver­ein­ba­rung eines Treu­hand­ver­hält­nis­ses, das dar­auf beschränkt ist, die gesell­schafts­recht­li­chen Rech­te des „Treu­ge­bers“ gegen­über dem Grund­buch­amt durch einen Treu­hän­der hal­ten zu las­sen, steht der Außen­haf­tung des „Treu­ge­bers“ ana­log § 128 HGB nicht ent­ge­gen, wenn die Aus­le­gung des Gesell­schafts­ver­trags und des Treu­hand­ver­trags ergibt, dass nicht der „Grund­buch­treu­hän­der“, son­dern der „Treu­ge­ber“ Gesellschafter

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Aus­gleichs­an­sprü­che bei Ende der nicht­ehe­li­chen Lebensgemeinschaft

Bei der Prü­fung der Fra­ge, ob wegen einer in einer nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft erfolg­ten gemein­schafts­be­zo­ge­nen Zuwen­dung (im hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall: Leis­tun­gen für ein Wohn­haus) ein Aus­gleichs­an­spruch nach den Grund­sät­zen über den Weg­fall der Geschäfts­grund­la­ge besteht, gebie­ten es Treu und Glau­ben nicht zwangs­läu­fig, die Ver­mö­gens­zu­ord­nung im Hin­blick auf die während

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Bundesverwaltungsgericht

Wider­ruf des GbR-Beitritts

Erfolgt der Bei­tritt zu einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts in einer soge­nann­ten Haus­tür­si­tua­ti­on, so kann der Gesell­schaf­ter sei­ne Bei­tritts­er­klä­run­gen wirk­sam wider­ru­fen (§ 312 Abs. 1, § 355 Abs. 1 BGB). Aller­dings steht dem Gesell­schaf­ter gegen die GbR auf­grund des Wider­rufs der Bei­tritts­er­klä­rung kein Anspruch auf Rück­zah­lung der geleis­te­ten Ein­la­gen nach § 357

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