Gesundheitsfragen im Versicherungsantrag - und die erforderliche Belehrung

Gesund­heits­fra­gen im Ver­si­che­rungs­an­trag – und die erfor­der­li­che Beleh­rung

Eine wirk­sa­me Beleh­rung nach § 19 Abs. 5 VVG setzt vor­aus, dass die­se in unmit­tel­ba­rer Nähe zu den gestell­ten Gesund­heits­fra­gen erfolgt und dabei in einer Art und Wei­se druck­tech­nisch her­vor­ge­ho­ben ist, dass sie vom Ver­si­che­rungs­neh­mer schlech­ter­dings nicht über­se­hen wer­den kann . Bereits nach altem Ver­si­che­rungs­ver­trags­recht war näm­lich all­ge­mein aner­kannt, dass die

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Gesetzliche Krankenversicherung - und die normative Zuständigkeit des Gemeinsamen Bundesausschusses

Gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung – und die nor­ma­ti­ve Zustän­dig­keit des Gemein­sa­men Bun­des­aus­schus­ses

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen ein Urteil des Bun­des­so­zi­al­ge­richts zur Ver­sa­gung von The­ra­pie­kos­ten durch die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung und gegen die nor­ma­ti­ven Zustän­dig­kei­ten des Gemein­sa­men Bun­des­aus­schus­ses als unzu­läs­sig ver­wor­fen. Nach der Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts genüg­te die Ver­fas­sungs­be­schwer­de ins­be­son­de­re nicht den Begrün­dungs­an­for­de­run­gen, nach denen eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de sich ein­ge­hend mit den ange­foch­te­nen

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Arzneimittelrabate für private Krankenversicherungen

Arz­nei­mit­tel­ra­ba­te für pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen

§ 1 des Geset­zes über Rabat­te für Arz­nei­mit­tel (Arz­nei­mit­tel­ra­batt­ge­setz, AMRabG) ver­stößt nicht gegen das Grund­recht der Berufs­frei­heit eines phar­ma­zeu­ti­schen Unter­neh­mers aus Art. 12 Abs. 1 GG. Die durch § 1 Satz 1 AMRabG gere­gel­te Ver­pflich­tung der phar­ma­zeu­ti­schen Unter­neh­mer, den Unter­neh­men der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung und Bei­hil­fe­trä­gern einen Abschlag in Höhe eines pro­zen­tua­len Anteils des Her­stel­ler­ab­ga­be­prei­ses

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Tarifwechsel und Risikozuschlag in der privaten Krankenversicherung

Tarif­wech­sel und Risi­ko­zu­schlag in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung

Ein pri­va­ter Kran­ken­ver­si­che­rer ist grund­sätz­lich berech­tigt, beim Wech­sel von einem Tarif mit Pau­schal­prä­mie, in die das durch Vor­er­kran­kun­gen des Ver­si­cher­ten beding­te Risi­ko zuschlags­frei ein­kal­ku­liert war, in einen Tarif mit Grund­prä­mie für ein Basis­ri­si­ko und Risi­ko­zu­schlä­gen einen indi­vi­du­el­len Risi­ko­zu­schlag gemäß § 204 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. § 203 Abs. 1 Satz

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Krankheitskostenversicherung - und die zweite Beinprothese

Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rung – und die zwei­te Bein­pro­the­se

Sehen Tarif­be­din­gun­gen zur pri­va­ten Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rung vor, dass Leis­tun­gen für "Hilfs­mit­tel glei­cher Art" (nur) ein­mal inner­halb von drei Jah­ren erstat­tungs­fä­hig sind, ist damit der kon­kre­te Ver­wen­dungs­zweck des Hilfs­mit­tels, ins­be­son­de­re bezo­gen auf das jeweils geschä­dig­te Kör­per­teil gemeint. Die Ver­sor­gung eines bein­am­pu­tier­ten Ver­si­che­rungs­neh­mers mit einer Bein­pro­the­se ist medi­zi­nisch not­wen­dig im Sin­ne von §

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Abrechnungsbetrug zulasten der Krankenkasse - und die Schadensberechnung

Abrech­nungs­be­trug zulas­ten der Kran­ken­kas­se – und die Scha­dens­be­rech­nung

Bei Abrech­nungs­be­trü­ge­rei­en stellt die Scha­dens­be­rech­nung kei­nen ein­fa­chen Rechen­schritt dar, bei dem die blo­ße Ergeb­nis­mit­tei­lung genü­gen wür­de. Viel­mehr muss der kon­kre­te Rechen­weg in sei­nen Grund­zü­gen dar­ge­legt wer­den . Zwar sind gewis­se Ver­ein­fa­chun­gen bei der Dar­le­gung der Berech­nungs­grund­la­ge zuläs­sig, wenn der aus­rei­chend sach­kun­di­ge Täter in vol­lem Umfang gestän­dig ist . Frag­lich erscheint

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Krankheitskosten, Beitragsrückerstattung der Krankenversicherung - und der Sonderausgabenabzug

Krank­heits­kos­ten, Bei­trags­rück­erstat­tung der Kran­ken­ver­si­che­rung – und der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug

Krank­heits­kos­ten, die der Ver­si­cher­te selbst trägt, um in den Genuss einer Bei­trags­rück­erstat­tung sei­ner Kran­ken­ver­si­che­rung zu kom­men, sind nicht als Son­der­aus­ga­ben abzugs­fä­hig. In dem hier vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Fall mach­ten der frei­be­ruf­lich täti­ge Klä­ger und sei­ne Ehe­frau Bei­trä­ge zur pri­va­ten Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung für sich und ihre Kin­der als Son­der­aus­ga­ben

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Kündigung eines privaten Krankenversicherungsvertrages - und der fehlende Anschlussversicherungsnachweis

Kün­di­gung eines pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­tra­ges – und der feh­len­de Anschluss­ver­si­che­rungs­nach­weis

Der sei­nen Prä­mi­en­an­spruch gel­tend machen­de Ver­si­che­rer kann sich nicht auf die Unwirk­sam­keit einer vom Ver­si­che­rungs­neh­mer aus­ge­spro­che­nen Kün­di­gung wegen Feh­lens eines Anschluss­ver­si­che­rungs­nach­wei­ses gemäß § 205 Abs. 6 VVG beru­fen, wenn er den Ver­si­che­rungs­neh­mer nicht nach­weis­bar auf des­sen Feh­len hin­ge­wie­sen hat. Die Kün­di­gung einer Pflicht­kran­ken­ver­si­che­rung i.S. des § 193 Abs. 3 Satz 1 VVG setzt

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Arbeitgeberzuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung - in der Einkommensteuer

Arbeit­ge­ber­zu­schuss zur Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung – in der Ein­kom­men­steu­er

Ein steu­er­frei­er Zuschuss ist nach § 10 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Halb­satz 2 EStG aus­schließ­lich mit den Bei­trä­gen für die Basis­leis­tun­gen i.S. des § 10 Abs. 1 Nr. 3 zu ver­rech­nen. Nach § 10 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EStG ist Vor­aus­set­zung für den Abzug der in Abs. 1 Nrn. 2, 3 und 3a bezeich­ne­ten Beträ­ge (Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen), dass

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Präimplantationsdiagnostik auf Kassenrezept?

Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnos­tik auf Kas­sen­re­zept?

Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnos­tik ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts kei­ne Leis­tung der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung. In dem vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall lei­det der bei der beklag­ten Bar­mer GEK ver­si­cher­te Klä­ger an einem Gen­de­fekt, der eine ver­erb­li­che, das Gehirn betref­fen­de Gefäß­er­kran­kung (zere­b­ra­le auto­so­mal domi­nan­te Arte­rio­pa­thie mit sub­kor­ti­ka­len Infark­ten und Leu­ko­en­ze­pha­lo­pa­thie ‑CADASIL-) mit schwe­ren

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Krankenhauskosten in der privaten Krankenversicherung

Kran­ken­haus­kos­ten in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung

Gemäß § 1 Abs. 1 S. 3 lit.a, Abs. 2 S. 1 MB/​KK 2009 hat die Beklag­te die Auf­wen­dun­gen des Ver­si­che­rungs­neh­mers für die medi­zi­nisch not­wen­di­ge Heil­be­hand­lung einer ver­si­cher­ten Per­son wegen Krank­heit zu erset­zen. Aller­dings ver­pflich­tet die Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rung als Pas­si­ven­ver­si­che­rung den Ver­si­che­rer gegen­über dem Ver­si­che­rungs­neh­mer nur zum Ersatz der­je­ni­gen Auf­wen­dun­gen, die die­sem in Bezug auf das

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Anspruch auf Anpassung des Versicherungsschutzes nach Einschränkung von Beihilfeleistungen

Anspruch auf Anpas­sung des Ver­si­che­rungs­schut­zes nach Ein­schrän­kung von Bei­hil­fe­leis­tun­gen

Wird der Umfang der Kos­ten­er­stat­tung im Rah­men der Bei­hil­fe für einen Teil der ärzt­li­chen Leis­tun­gen (hier: Zahn­ersatz) ein­ge­schränkt, so kann ein Bei­hil­fe­be­rech­tig­ter eine ent­spre­chen­de Anpas­sung des Ver­si­che­rungs­schut­zes in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung ver­lan­gen. Das gilt auch dann, wenn beim Ver­si­che­rer nur ein Tarif besteht, der dar­über hin­aus gehen­de, auch nicht bei­hil­fe­fä­hi­ge

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Krankenversicherung für ewige Studenten

Kran­ken­ver­si­che­rung für ewi­ge Stu­den­ten

Die (kos­ten­güns­ti­ge) Ver­si­che­rungs­pflicht als Stu­dent in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung endet auch im Fall des naht­lo­sen Vor­lie­gens von so genann­ten Hin­de­rungs­grün­den (zB Erkran­kung, Behin­de­rung), spä­tes­tens mit dem 37. Lebens­jahr. Die Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht als Stu­dent über den Zeit­punkt der Voll­endung des 30. Lebens­jah­res hin­aus kommt nur in Fra­ge, wenn Hin­de­rungs­grün­de für die Über­schrei­tung

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Irreführende Angaben zum Krankenkassenwechsel

Irre­füh­ren­de Anga­ben zum Kran­ken­kas­sen­wech­sel

Eine gesetz­li­che Kran­ken­kas­se, die auf ihrer Inter­net­sei­te zur Irre­füh­rung geeig­ne­te Anga­ben macht, um ihre Mit­glie­der von einem Wech­sel zu einer ande­ren Kran­ken­kas­se abzu­hal­ten, ist als "Unter­neh­mer" im Sin­ne von § 2 Abs. 1 Nr. 6 UWG anzu­se­hen und die bean­stan­de­te Hand­lung ist als "geschäft­li­che Hand­lung" im Sin­ne von § 2 Abs. 1 Nr. 1 UWG ein­zu­stu­fen.

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Die Arglist des schwerhörigen Versicherungsnehmers

Die Arg­list des schwer­hö­ri­gen Ver­si­che­rungs­neh­mers

Von Arg­list des Ver­si­che­rungs­neh­mers kann bei einem Zusatz­kran­ken­ver­si­che­rungs­an­trag nicht ohne wei­te­res aus­ge­gan­gen wer­den, wenn wegen Schwer­hö­rig­keit des Ver­si­che­rungs­neh­mers nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kann, dass die­ser die Auf­klä­rung des Arz­tes über eine objek­tiv bestehen­de und im Antrag nicht ange­ge­be­ne Vor­er­kran­kung nicht gewusst hat. Eine Anfech­tung durch die Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft wegen einer arg­lis­ti­gen Täu­schung

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Basistarifklausel - die Beihilfe und und die allgemeine Krankenversicherungspflicht

Basis­ta­rif­klau­sel – die Bei­hil­fe und und die all­ge­mei­ne Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht

Die Basis­ta­rif­klau­sel des § 6 Abs. 5 der Bun­des­bei­hil­fe­ver­ord­nung ver­stößt jeden­falls in den Fäl­len gegen den all­ge­mei­nen Gleich­be­hand­lungs­grund­satz des Art. 3 Abs. 1 GG, in denen der Bei­hil­fe­be­rech­tig­te oder der berück­sich­ti­gungs­fä­hi­ge Ange­hö­ri­ge unfrei­wil­lig im Basis­ta­rif ver­si­chert ist. Dies ist der Fall, wenn er auf­grund der all­ge­mei­nen Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht gehal­ten ist, eine pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung abzu­schlie­ßen und

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Buscopan auf Kassenrezept

Buscopan auf Kas­sen­re­zept

Die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen müs­sen die Kos­ten für Buscopan® (Butyl­sco­pol­amin­bro­mid, auch kurz Butyl­sco­pol­amin, ein Arz­nei­stoff aus der Grup­pe der Para­sym­pa­tho­ly­ti­ka) nicht gene­rell über­neh­men. Wenn ein Phar­ma­un­ter­neh­men beim Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss den Antrag stellt, ein Arz­nei­mit­tel in die Lis­te der Medi­ka­men­te auf­zu­neh­men, die trotz feh­len­der Ver­schrei­bungs­pflicht aus­nahms­wei­se zu Las­ten der Kran­ken­kas­sen ver­ord­net wer­den

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Operative Brustvergrößerung für intersexuelle Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung

Ope­ra­ti­ve Brust­ver­grö­ße­rung für inter­se­xu­el­le Ver­si­cher­te in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung

Inter­se­xu­el­le Per­so­nen haben auch dann kei­nen Anspruch auf Ver­sor­gung mit einer beid­sei­ti­gen Mam­­ma-Aug­­men­­ta­­ti­on­s­­plas­­tik, wenn zu ihren Guns­ten unter­stellt wür­de, dass Ver­si­cher­te mit kör­per­li­chen Geschlechts­ent­wick­lungs­stö­run­gen gegen ihre Kran­ken­kas­se grund­sätz­lich Anspruch auf geschlechts­zu­wei­sen­de oder ver­deut­li­chen­de Behand­lung haben. Ziel­set­zung der gewünsch­ten Behand­lung ist es nicht, auf eine Kör­per­funk­ti­on ein­zu­wir­ken, son­dern ledig­lich das äuße­re

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Arglist des Versicherungsnehmers - und die Belehrungspflicht des Versicherers

Arg­list des Ver­si­che­rungs­neh­mers – und die Beleh­rungs­pflicht des Ver­si­che­rers

Ein Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men ist selbst dann, wenn es über die mög­li­chen Fol­gen von Falsch­an­ga­ben nicht aus­rei­chend belehrt hat, zum Rück­tritt vom Ver­si­che­rungs­ver­trag berech­tigt, wenn der Ver­si­che­rungs­neh­mer oder der für ihn han­deln­de Mak­ler arg­lis­tig fal­sche Anga­ben im Antrag gemacht hat. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall stell­te der Klä­ger, der zuvor

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Die private Krankenversicherung in der Insolvenz

Die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung in der Insol­venz

Ein pri­va­ter Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rungs­ver­trag wird nicht vom Insol­venz­be­schlag erfasst und unter­liegt daher nicht dem Wahl­recht des Insol­venz­ver­wal­ters nach § 103 InsO. Zwar fal­len auch Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge als Dau­er­schuld­ver­hält­nis­se, die noch nicht voll­stän­dig erfüllt sind, im Grund­satz unter das Wahl­recht des Insol­venz­ver­wal­ters nach § 103 InsO , sofern sie vom Insol­venz­be­schlag erfasst wer­den.

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Aufstockungsversicherung mit Mehrleistungsanspruch in der knappschaftlichen Krankenversicherung

Auf­sto­ckungs­ver­si­che­rung mit Mehr­leis­tungs­an­spruch in der knapp­schaft­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung

Eine Kran­ken­kas­se darf die Finan­zie­rung einer Auf­sto­ckungs­ver­si­che­rung mit Mehr­leis­tungs­an­spruch in ihrer Sat­zung von Bei­trä­gen auf Prä­mi­en umstel­len und deren Höhe an die (nega­ti­ve) Finanz­ent­wick­lung anpas­sen, ohne dadurch recht­lich geschütz­tes Ver­trau­en zu ver­let­zen. Rechts­grund­la­ge der ers­ten Fest­set­zung einer Monats­prä­mie für den Mehr­leis­tungs­an­spruch des Mit­glieds ist die Sat­zung der Kran­ken­kas­se. Danach hat

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Kündigung der privaten Krankenversicherung für das volljährige Kind

Kün­di­gung der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung für das voll­jäh­ri­ge Kind

Die Wirk­sam­keit der Kün­di­gung eines Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rungs­ver­tra­ges durch den Ver­si­che­rungs­neh­mer für einen voll­jäh­ri­gen, von ihm nicht gesetz­lich ver­tre­te­nen Mit­ver­si­cher­ten (hier: ein voll­jäh­ri­ges Kind) setzt gemäß § 205 Abs. 6 Satz 1 VVG nicht den Nach­weis einer naht­lo­sen Anschluss­ver­si­che­rung für den Mit­ver­si­cher­ten vor­aus. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall unter­hielt der Klä­ger bei

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Niederlassung eines Heilpraktikers

Nie­der­las­sung eines Heil­prak­ti­kers

Das Heil­prak­ti­ker­ge­setz ver­bie­tet eine Aus­übung der Heil­kun­de im Umher­zie­hen. Für die erfor­der­li­che Nie­der­las­sung genügt eine gele­gent­li­che Nut­zung des Behand­lungs­rau­mes eines Drit­ten nach Abspra­che nicht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge einer Kran­ken­ver­si­che­rung statt­ge­ge­ben, die an eine Heil­prak­ti­ke­rin gezahl­te Beträ­ge von ihrer Ver­si­che­rungs­neh­me­rin

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Beitragshöhe in der freiwilligen Krankenversicherung

Bei­trags­hö­he in der frei­wil­li­gen Kran­ken­ver­si­che­rung

Grund­sätz­lich bie­ten Rege­lun­gen der "Ein­heit­li­chen Grund­sät­ze zur Bei­trags­be­mes­sung frei­wil­li­ger Mit­glie­der der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung und wei­te­rer Mit­glie­der­grup­pen sowie zur Zah­lung und Fäl­lig­keit der von Mit­glie­dern selbst zu ent­rich­ten­den Bei­trä­ge" vom 27.10.2008 idF vom 17.12.2008 (Bei­trags­ver­fah­rens­grund­sät­ze Selbst­zah­ler – im Fol­gen­den: Bei­trVerfGrs­Sz) des Spit­zen­ver­ban­des Bund der Kran­ken­kas­sen (Name im Rechts- und Geschäfts­ver­kehr laut

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Übermäßiger Haarwuchs - und die Krankenversicherung

Über­mä­ßi­ger Haar­wuchs – und die Kran­ken­ver­si­che­rung

Im Rah­men der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung besteht kein Anspruch gegen die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung auf eine Laserre­pi­la­ti­ons­be­hand­lung bei über­mä­ßi­gem Haar­wuchs. Nach Ansicht des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men reicht auch eine Behand­lung die­ser Erkran­kung mit einer Nadel­epi­la­ti­on. In dem hier vom Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men ent­schie­de­nen Fall lei­det die Klä­ge­rin an einem über­mä­ßi­gen Haar­wuchs (Hirs­utis­mus) ins­be­son­de­re im

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Krankenversicherung der Studenten und der zeitversetzte Beginn der Studienfächer

Kran­ken­ver­si­che­rung der Stu­den­ten und der zeit­ver­setz­te Beginn der Stu­di­en­fä­cher

Wenn endet die Mit­glied­schaft in der Kran­ken­ver­si­che­rung der Stu­den­ten bei zeit­ver­setz­tem Beginn der Stu­di­en­fä­cher eines Magis­ter­stu­di­en­gan­ges (§§ 5 Abs. 1 Nr 9, 190 Abs 9 SGB 5)? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt das Sozi­al­ge­richt Ber­lin zu befas­sen: § 5 Abs 1 Nr 9 SGB 5 ist für den Fall, dass ein Stu­di­um der Neben­fä­cher eines

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