Kein Bür­ger­haus für die NPD

Das Säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt hat die Ableh­nung der Stadt Geit­hain bestä­tigt, ihr „Bür­ger­hau­ses Geit­hain“ nicht für eine Ver­an­stal­tung an die NPD zu über­las­sen. Die Stadt Geit­hain hat­te die Durch­füh­rung einer von der NPD im "Bür­ger­haus Gaithain" geplan­te Ver­an­stal­tung abge­lehnt. Der Beschwer­de­füh­rer wand­te dage­gen eine Ungleich­be­hand­lung mit ande­ren Ver­an­stal­tern ein. Dabei han­delt

Lesen

"Ech­te" und "fal­sche" Thü­rin­ger

Das im letz­ten Thü­rin­ger Wahl­kampf ver­wen­de­te NPD-Wahl­­pla­­kat mit dem Slo­gan "ech­te" und "fal­scher Thü­rin­ger" hat­te ein juris­ti­sches Nach­spiel: Als drit­te und letz­te Instanz bestä­tig­te jetzt das Thü­rin­ger Ober­lan­des­ge­richt ein Urteil, mit dem der Spit­zen­kan­di­dat der NPD für die Thü­rin­ger Land­tags­wah­len im August 2009 wegen Belei­di­gung eines CDU-Mit­­­glieds zu einer Geld­stra­fe

Lesen

Stol­ber­ger "Blo­cka­de­trai­ning"

Das Stol­ber­ger "Blo­cka­de­trai­ning" vom Febru­ar 2011 war rechts­wid­rig. Der Aache­ner Poli­zei­prä­si­dent durf­te dem Bünd­nis gegen den Neo­na­zi­auf­marsch zu Recht unter­sa­gen, wäh­rend einer Ver­samm­lung im Febru­ar 2011 ein Blo­cka­de­trai­ning durch­zu­füh­ren, ent­schied jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Aachen. Das Bünd­nis gegen den Neo­na­zi­auf­marsch in Stol­berg hat­te für den 5. Febru­ar 2011 eine Ver­samm­lung ange­mel­det,

Lesen

Ver­bot einer frem­den­feind­li­chen Demons­tra­ti­on

Das Ver­bot einer frem­den­feind­li­chen Demons­tra­ti­on ist wegen der mas­si­ven Behin­de­rung bzw. Ver­hin­de­rung einer zeit­glei­chen, tra­di­tio­nel­len, die Inte­gra­ti­on beja­hen­den Kul­tur­ver­an­stal­tung im Ein­zel­fall zuläs­sig. Führt die Aus­übung des Ver­samm­lungs­rechts zur Kol­li­si­on mit Rechts­gü­tern Drit­ter oder der All­ge­mein­heit, obliegt der Ver­samm­lungs­be­hör­de bzw. den mit der recht­li­chen Über­prü­fung befass­ten Gerich­ten die Abwä­gung, ob und

Lesen

Voll­stän­di­ges Ver­bot einer Rech­ten-Demo

Das voll­stän­di­ge Ver­bot einer Ver­samm­lung ist mit Rück­sicht auf die hohe Bedeu­tung des Grund­rechts aus Art. 8 GG unver­hält­nis­mä­ßig, wenn die Gefah­ren für die öffent­li­che Sicher­heit durch die Beschrän­kung der Ver­samm­lung auf eine sta­tio­nä­re Kund­ge­bung erheb­lich ver­rin­gert wer­den kön­nen. Rechts­grund­la­ge für die ange­foch­te­ne Ver­bots­ver­fü­gung ist § 8 Abs. 2 Satz 1 Nds. Ver­samm­lungs­ge­setz

Lesen

Die Post­wurf­sen­dun­gen der NPD-Frak­ti­on

Es besteht für die Deut­sche Post AG kein Kon­tra­hie­rungs­zwang für Post­wurf­sen­dun­gen der NPD-Frak­­ti­on im Säch­si­schen Land­tag. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ober­lan­des­ge­richt Dres­den die Beru­fung der NPD-Frak­­ti­on im Säch­si­schen Land­tag zurück­ge­wie­sen, mit der die NPD-Frak­­ti­on ihr schon erst­in­stanz­lich vor dem Land­ge­richt Leip­zig erfolg­lo­ses Kla­ge­ziel wei­ter­ver­folg­te, von der Deut­sche Post

Lesen

Die NPD, ihr Rechen­schafts­be­richt und das Trans­pa­renz­ge­bot

Der Sank­ti­ons­be­scheid der Bun­des­tags­ver­wal­tung wegen Unrich­tig­kei­ten im Rechen­schafts­be­richt 2007 der NPD, der eine Zah­lungs­ver­pflich­tung der Par­tei in Höhe von 2.504.799,10 € fest­ge­stellt hat, ist jetzt vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg bestä­tigt wor­den. Auch nach Auf­fas­sung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts hat die NPD in ihrer dama­li­gen Rech­nungs­le­gung nicht den spe­zi­fi­schen Trans­pa­renz­an­for­de­run­gen des Par­tei­en­geset­zes genügt und ins­ge­samt

Lesen

Rech­te Demo oder Kul­tur­fest?

Das von der Stadt Braun­schweig aus­ge­spro­che­ne Ver­bot der für den 4. Juni ange­mel­de­ten Demons­tra­ti­on in Braun­schweig ist aller Vor­aus­sicht nach recht­mä­ßig. Dies ent­schied jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Braun­schweig und lehn­te damit den Eil­an­trag des Anmel­ders gegen die Ver­bots­ver­fü­gung ab. Zwar dür­fe eine Ver­samm­lung wegen des Grund­rechts auf Demons­tra­ti­ons­frei­heit und der hohen

Lesen

Die Stadt­hal­le für den Lan­des­par­tei­tag

Die kurz­fris­ti­ge Ände­rung der Miet- und Benut­zungs­ord­nung einer Stadt­hal­le ist teil­wei­se unwirk­sam, soweit sie – ohne eine Über­gangs­re­ge­lung, die bereits gestell­te Über­las­sungs­an­trä­ge von der Anwen­dung der Neu­re­ge­lun­gen aus­nimmt – gezielt erfolgt, um den bereits gestell­ten Über­las­sungs­an­trag einer poli­ti­schen Par­tei ableh­nen zu kön­nen. Dies ent­schied jetzt das Nie­der­säch­si­che Ober­lan­des­ge­richt in Lüne­burg

Lesen

Kein Hotel für den NPD-Vor­sit­zen­den

Ein Hotel­be­trei­ber kann auf­grund sei­nes Haus­rechts frei dar­über ent­schei­den, wem er zu sei­nem Hotel den Zutritt gewährt und wem nicht. Mit die­ser Begrün­dung ent­schied das Bran­den­bur­gi­sche Ober­lan­des­ge­richt, dass der NPD-Vor­­­sit­zen­­de ein durch ein Hotel aus­ge­spro­che­nes Haus­ver­bot hin­neh­men muss. In dem vom Bran­den­bur­gi­schen Ober­lan­des­ge­richt ent­schie­de­nen Fall plan­ten der Vor­sit­zen­de der NPD,

Lesen

Die Kün­di­gung des NPD-Akti­vis­ten

Akti­ves Ein­tre­ten für eine ver­fas­sungs­feind­li­che Par­tei oder deren Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on kann die per­so­nen­be­ding­te Kün­di­gung eines im öffent­li­chen Dienst beschäf­tig­ten Arbeit­neh­mers begrün­den. Das gilt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ar­beits­ge­richs auch dann, wenn die Par­tei nicht durch das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt für ver­fas­sungs­wid­rig erklärt wor­den ist. Hat aller­dings der Arbeit­ge­ber den Arbeit­neh­mer wegen poli­ti­scher

Lesen

Kei­ne Wahl­wer­bung mit Sar­ra­zin

Auch im Wahl­kampf ist nicht jedes Argu­ment erlaubt: Der frü­he­re Ber­li­ner Finanz­se­na­tor Thi­lo Sar­ra­zin hat vor dem Land­ge­richt Ber­lin eine einst­wei­li­ge Ver­fü­gung gegen den Ber­li­ner Lan­des­ver­band der NPD erwirkt. Mit dem Beschluss vom 26. April 2011 hat das Land­ge­richt der NPD unter­sagt, Zita­te von Sar­ra­zin und sei­nen Namen im Rah­men

Lesen

Die angeb­li­che Far­be des Fuß­balls

Die NPD-Demons­­­tra­­ti­on anläss­lich des Län­der­spiels in Kai­sers­lau­tern am letz­ten Sams­tag bleibt auch nach einer Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Neu­stadt ver­bo­ten. Der NPD-Kreis­­ver­­­band West­pfalz mel­de­te für Sams­tag, den 26. März 2011, zwi­schen 18.00 und 20.00 Uhr vor dem Haupt­bahn­hof Kai­sers­lau­tern eine Ver­samm­lung unter dem Mot­to „Weiß ist nicht nur eine Tri­kot­far­be –

Lesen

Ein Poli­zist mit rech­tem Gedan­ken­gut und die Dienst­auf­sicht

Ein Poli­zist, der Kreis­vor­sit­zen­der von "Pro NRW" ist, muss sich eine Ver­set­zung in den Innen­dienst und eine beson­ders enge Dienst­auf­sicht durch den Poli­zei­prä­si­den­ten gefal­len las­sen. So muss es sich der Aache­ner Kreis­vor­sit­zen­de der Par­tei Pro NRW, im Haupt­be­ruf Poli­zei­haupt­kom­mis­sar, vor­läu­fig gefal­len las­sen, einer beson­ders engen Dienst­auf­sicht durch den Poli­zei­prä­si­den­ten unter­wor­fen

Lesen

Publi­ka­ti­ons­ver­bot in der Füh­rungs­auf­sicht

Ein im Rah­men der Füh­rungs­auf­sicht für die Dau­er von fünf Jah­ren erteil­tes all­ge­mei­nes Publi­ka­ti­ons­ver­bot für die "Ver­brei­tung rechts­ex­tre­mis­ti­schen oder natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Gedan­ken­guts" ist ver­fas­sungs­wid­rig, ent­schied jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts auf die Ver­fas­sungs­be­schwer­de des Betrof­fe­nen. Der in der Ver­gan­gen­heit wegen Volks­ver­het­zung gemäß § 130 StGB und uner­laub­ten Ver­wen­dens von Kenn­zei­chen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Orga­ni­sa­tio­nen gemäß

Lesen

Haus­durch­su­chung zur Vor­be­rei­tung eines Ver­eins­ver­bots

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz durf­te eine Haus­durch­su­chung bei zwei Vor­stands­mit­glie­dern der neo­na­zis­ti­schen "Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on für natio­na­le poli­ti­sche Gefan­ge­ne und deren Ange­hö­ri­gen e. V." anord­nen, ent­schied jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz: Der Bun­des­mi­nis­ter des Innern führt gegen die neo­na­zis­ti­sche "Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on für natio­na­le poli­ti­sche Gefan­ge­ne und deren Ange­hö­ri­ge e. V." (HNG) ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren

Lesen

Auf­klä­rungs­pflich­ten des Mie­ters – der Thor-Stei­nar-Laden

Der Mie­ter ist ver­pflich­tet, den Ver­mie­ter vor Abschluss eines Gewer­be­raum­miet­ver­tra­ges über außer­ge­wöhn­li­che Umstän­de auf­zu­klä­ren, mit denen der Ver­mie­ter nicht rech­nen kann und die offen­sicht­lich für die­sen von erheb­li­cher Bedeu­tung sind. In einem vom Bun­des­be­richts­hof ent­schie­de­nen Fall wur­de ein Laden­ge­schäft zum Betrieb eines Ein­zel­han­dels mit Tex­ti­li­en, Schu­hen und Acces­soires ver­mie­tet. Die

Lesen