Lohnsteuernachforderung - und die Billigkeitsmaßnahme

Lohn­steu­er­nach­for­de­rung – und die Bil­lig­keits­maß­nah­me

Ist die Arbeit­ge­be­rin ihrer Ver­pflich­tung zur Ein­be­hal­tung, Anmel­dung und Abfüh­rung der Lohn­steu­er (§ 41a Abs. 1 EStG) in gesetz­li­cher Höhe nicht nach­ge­kom­men, kann sie durch einen Lohn­steu­er­nach­for­de­rungs­be­scheid gemäß § 155 i.V.m. § 167 Abs. 1 Satz 1 AO in Anspruch genom­men wer­den. Dabei muss das Finanz­amt, weil es sich um die behörd­li­che Ände­rung

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Aktienerwerb  im Rahmen eines Management-Beteiligungsprogramms

Akti­en­er­werb im Rah­men eines Manage­ment-Betei­li­gungs­pro­gramms

Der gemäß § 11 Abs. 2 BewG zu ermit­teln­de gemei­ne Wert nicht bör­sen­no­tier­ter Akti­en ist vor­ran­gig aus der Wert­be­stä­ti­gung am Markt abzu­lei­ten, also von dem Preis, der bei einer Ver­äu­ße­rung im gewöhn­li­chen Geschäfts­ver­kehr tat­säch­lich erzielt wur­de. Bei nicht bör­sen­no­tier­ten Akti­en kann der gemei­ne Wert grund­sätz­lich vom Wert der bör­sen­no­tier­ten gat­tungs­glei­chen Akti­en

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Verbilligte Überlassung von GmbH-Anteilen - als Arbeitslohn

Ver­bil­lig­te Über­las­sung von GmbH-Antei­len – als Arbeits­lohn

Der ver­bil­lig­te Erwerb einer GmbH-Betei­­li­gung durch eine vom Geschäfts­füh­rer des Arbeit­ge­bers beherrsch­te GmbH kann auch dann zu Arbeits­lohn füh­ren, wenn nicht der Arbeit­ge­ber selbst, son­dern ein Gesell­schaf­ter des Arbeit­ge­bers die Betei­li­gung ver­äu­ßert. Die mate­­ri­ell-rech­t­­li­chen Anfor­de­run­gen an den Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hang zwi­schen Vor­teil und Dienst­ver­hält­nis und an des­sen tat­säch­li­che Fest­stel­lung sind bei Dritt­zu­wen­dun­gen

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Steuerliche Haftung des Geschäftsführers - und die Berechnung der Haftungsquote

Steu­er­li­che Haf­tung des Geschäfts­füh­rers – und die Berech­nung der Haf­tungs­quo­te

Gemäß § 69 Satz 1 AO haf­ten die in den §§ 34 und 35 AO bezeich­ne­ten Per­so­nen, zu denen die Geschäfts­füh­rer und Liqui­da­to­ren einer GmbH gehö­ren (§ 35 Abs. 1 GmbHG i.V.m. §§ 69, 70 GmbHG), soweit Ansprü­che aus dem Steu­er­schuld­ver­hält­nis (§ 37 AO) infol­ge vor­sätz­li­cher oder grob fahr­läs­si­ger Pflicht­ver­let­zung nicht oder

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Pauschalierungswahlrechte - und ihr Widerruf

Pau­scha­lie­rungs­wahl­rech­te – und ihr Wider­ruf

Die in § 37b EStG ein­ge­räum­ten Wahl­rech­te sind wider­ruf­lich. Der Wider­ruf ist durch Abga­be einer geän­der­ten Pausch­steu­er­an­mel­dung gegen­über dem Betriebs­stät­ten­fi­nanz­amt zu erklä­ren. Die ander­wei­ti­ge Aus­übung des Wahl­rechts ist ein rück­wir­ken­des Ereig­nis i.S. des § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO. Die in § 37b EStG ein­ge­räum­ten Wahl­rech­te sind wider­ruf­lich. Zwar ver­hält

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Betrieblich veranlasste Zuwendungen - und ihre Pauschalversteuerung

Betrieb­lich ver­an­lass­te Zuwen­dun­gen – und ihre Pau­schal­ver­steue­rung

Die Pau­scha­lie­rungs­wahl­rech­te nach § 37b Abs. 1 Satz 1 EStG und nach § 37b Abs. 2 Satz 1 EStG kön­nen unab­hän­gig von­ein­an­der aus­ge­übt wer­den. Sie sind aber jeweils ein­heit­lich für sämt­li­che Sach­zu­wen­dun­gen an Nicht­ar­beit­neh­mer einer­seits und sämt­li­che Sach­zu­wen­dun­gen an eige­ne Arbeit­neh­mer ande­rer­seits wahr­zu­neh­men. Aus­ge­übt wer­den die Pau­scha­lie­rungs­mög­lich­kei­ten nach § 37b Abs. 1 und Abs. 2 durch

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Lohnsteuerhaftung des Geschäftsführers - und seine ausgeschlossenen Einwendungen

Lohn­steu­er­haf­tung des Geschäfts­füh­rers – und sei­ne aus­ge­schlos­se­nen Ein­wen­dun­gen

Der in Haf­tung genom­me­ne gesetz­li­che Ver­tre­ter des Steu­er­pflich­ti­gen ist im Haf­tungs­ver­fah­ren mit Ein­wen­dun­gen gegen die for­mell bestands­kräf­tig fest­ge­set­zen Lohn­steu­ern aus­ge­schlos­sen, wenn er im Insol­venz­ver­fah­ren den im Prü­fungs­ter­min ange­mel­de­ten For­de­run­gen des Finanz­am­tes nicht wider­spricht. Nach § 191 Abs. 1 Satz 1 AO kann durch Haf­tungs­be­scheid in Anspruch genom­men wer­den, wer Kraft Geset­zes für

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Die nicht einbehaltene Lohnsteuer - und die Haftung des Arbeitnehmers

Die nicht ein­be­hal­te­ne Lohn­steu­er – und die Haf­tung des Arbeit­neh­mers

Bei der Inan­spruch­nah­me des Arbeit­neh­mers für nicht ein­be­hal­te­ne und abge­führ­te Lohn­steu­er im Rah­men eines Ein­kom­men­steu­er­än­de­rungs­be­schei­des besteht kein Ermes­sen des Finanz­am­tes. Es ist durch die Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs geklärt, dass die Inan­spruch­nah­me des Arbeit­neh­mers für nicht ein­be­hal­te­ne und abge­führ­te Lohn­steu­er durch einen Ein­kom­men­steu­er­än­de­rungs­be­scheid kei­ne Ermes­sens­ent­schei­dung ist . Inso­weit geht der Ver­weis

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Negative pauschale Lohnsteuer

Nega­ti­ve pau­scha­le Lohn­steu­er

Die Fest­set­zung einer nega­ti­ven Ein­kom­men­steu­er und damit auch einer nega­ti­ven pau­scha­len Lohn­steu­er ist gesetz­lich nicht vor­ge­se­hen. st eine Steu­er ohne recht­li­chen Grund gezahlt wor­den, so hat der­je­ni­ge, für des­sen Rech­nung die Zah­lung bewirkt wor­den ist, nach § 37 Abs. 2 Satz 1 AO gegen­über dem Leis­tungs­emp­fän­ger einen Anspruch auf Erstat­tung des gezahl­ten

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Gehaltsverzicht als zugeflossener Arbeitslohn

Gehalts­ver­zicht als zuge­flos­se­ner Arbeits­lohn

Für die Fra­ge, ob ein Gehalts­ver­zicht zu einem Zufluss von Arbeits­lohn führt, kommt es maß­geb­lich dar­auf an, wann der Ver­zicht erklärt wur­de: Eine zum Zufluss von Arbeits­lohn füh­ren­de ver­deck­te Ein­la­ge kann nur dann gege­ben sein, soweit der Steu­er­pflich­ti­ge nach Ent­ste­hung sei­nes Gehalts­an­spruchs aus gesell­schafts­recht­li­chen Grün­den auf die­se ver­zich­tet, da in

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Einbehaltung von Sozialversicherungsbeiträgen - und die Ansprüche des Arbeitnehmers

Ein­be­hal­tung von Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen – und die Ansprü­che des Arbeit­neh­mers

Führt ein Arbeit­ge­ber Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge, die aus Sicht des Arbeit­neh­mers zu Unrecht ein­be­hal­ten wur­den, an die Ein­zugs­stel­le ab, kann der Arbeit­neh­mer im Regel­fall eine Erstat­tung nur von die­ser, nicht aber vom Arbeit­ge­ber bean­spru­chen. Für einen vom Arbeit­neh­mer gegen den Arbeit­ge­ber gel­tend gemach­ten Zah­lungs­an­spruch gibt es aus­ge­hend von der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts

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Berufshaftpflichtversicherung einer Rechtsanwalts-GbR - und der Arbeitslohn

Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung einer Rechts­an­walts-GbR – und der Arbeits­lohn

Die eige­ne Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung einer Rechts­an­­walts-GbR führt nicht zu Arbeits­lohn bei den ange­stell­ten Rechts­an­wäl­ten. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall­hat­te eine Rechts­an­walts­so­zie­tät, die in den Streit­jah­ren in der Rechts­form einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts (GbR) tätig war, im eige­nen Namen und auf eige­ne Rech­nung eine Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung abge­schlos­sen. Die bei ihr ange­stell­ten

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Taxi - und die Schätzung der Besteuerungsgrundlagen

Taxi – und die Schät­zung der Besteue­rungs­grund­la­gen

Schät­zungs­un­si­cher­hei­ten gehen grund­sätz­lich zu Las­ten des Steu­er­pflich­ti­gen, der sei­ne Auf­zeich­nungs­pflich­ten ver­letzt hat. Eine Schät­zung der Umsatz­er­lö­se muss sich des­halb nicht an dem unte­ren Rand einer Spann­brei­te ori­en­tie­ren. Dies gilt ins­be­son­de­re, wenn die unte­ren Wer­te nicht plau­si­bel sind . Aller­dings kann die Schät­zung hin­ter­zo­ge­ner Steu­ern nicht auf Wahr­schein­lich­keits­er­wä­gun­gen, d. h. auf

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Lohnsteuer-Haftungsbescheid gegen den Arbeitgeber - und die Festsetzungsverjährung gegenüber dem Arbeitnehmer

Lohn­steu­er-Haf­tungs­be­scheid gegen den Arbeit­ge­ber – und die Fest­set­zungs­ver­jäh­rung gegen­über dem Arbeit­neh­mer

Nach § 42d Abs. 1 Nr. 1 EStG haf­tet der Arbeit­ge­ber für die Lohn­steu­er, die er nach § 38 Abs. 1, Abs. 3 Satz 1 EStG bei jeder Lohn­zah­lung vom Arbeits­lohn für Rech­nung des Arbeit­neh­mers ein­zu­be­hal­ten und nach § 41a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG abzu­füh­ren hat. Wer kraft Geset­zes für eine Steu­er­schuld haf­tet, kann

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Die Berufshaftpflichtversicherung des Krankenhauses - als Lohn der angestellten Klinikärzte?

Die Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung des Kran­ken­hau­ses – als Lohn der ange­stell­ten Kli­nik­ärz­te?

Die Mit­ver­si­che­rung ange­stell­ter Kli­nik­ärz­te in der Betriebs­haft­pflicht­ver­si­che­rung eines Kran­ken­hau­ses nach § 102 Abs. 1 VVG ist kein Lohn, weil die Mit­ver­si­che­rung kei­ne Gegen­leis­tung für die Beschäf­ti­gung ist. Zu den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit gehö­ren gemäß § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG ‑neben Gehäl­tern und Löh­­nen- auch ande­re Bezü­ge und Vor­tei­le, die

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Die Berufshaftpflichtversicherung der Rechtsanwalts-GmbH - als Lohn der angestellten Rechtsanwälte?

Die Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung der Rechts­an­walts-GmbH – als Lohn der ange­stell­ten Rechts­an­wäl­te?

Die eige­ne Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung einer Rechts­an­­walts-GmbH nach § 59j BRAO führt nicht zu Lohn bei den ange­stell­ten Anwäl­ten. Die Rechts­an­­walts-GmbH wen­det dadurch weder Geld noch einen geld­wer­ten Vor­teil in Form des Ver­si­che­rungs­schut­zes zu. Zu den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit gehö­ren gemäß § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG ‑neben Gehäl­tern und Löh­­nen-

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Finaler ausländischer Vermietungsverlust

Fina­ler aus­län­di­scher Ver­mie­tungs­ver­lust

Die Recht­spre­chung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on und des Bun­des­fi­nanz­hofs defi­niert die Vor­aus­set­zun­gen, unter denen der Ansäs­sig­keits­staat Ver­lus­te einer in einem ande­ren Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Uni­on bele­ge­nen Betriebs­stät­te des Steu­er­pflich­ti­gen auf­grund des prin­zi­pi­el­len Anwen­dungs­vor­rangs uni­ons­recht­li­chen Pri­mär­rechts (und damit der uni­ons­recht­li­chen Grund­frei­hei­ten) berück­sich­ti­gen muss, obwohl die betref­fen­den Ver­lus­te nach der bestehen­den

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Mitarbeiterleasing in der Automobilindustrie - und die Marktüblichkeit des Entgelts

Mit­ar­bei­ter­lea­sing in der Auto­mo­bil­in­dus­trie – und die Markt­üb­lich­keit des Ent­gelts

Bei der Markt­üb­lich­keit des Ent­gelts für ein Mit­­ar­bei­­ter- und Füh­rungs­kräf­te­lea­sing sind als Ver­gleichs­maß­stab die­je­ni­gen Lea­sing­ra­ten her­an­zu­zie­hen, die ein­zel­ne End­kun­den bei ver­gleich­ba­ren Leis­tun­gen für ein sol­ches Kraft­fahr­zeug auf­wen­den müss­ten. Nach der in § 10 Abs. 5 Nr. 2 i.V.m. Abs. 4 UStG getrof­fe­nen Rege­lung ist ein Steu­er­pflich­ti­ger, der für den pri­va­ten Bedarf sei­nes

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Unentgeltliche Mahlzeitengestellung auf einer Offshore-Plattform

Unent­gelt­li­che Mahl­zei­ten­ge­stel­lung auf einer Off­shore-Platt­form

Ver­pflegt der Arbeit­ge­ber die Mit­ar­bei­ter auf einer Off­shore-Plat­t­­form unent­gelt­lich, so ist der den Arbeit­neh­mern gewähr­te Vor­teil dann kein Arbeits­lohn, wenn das eigen­be­trieb­li­che Inter­es­se des Arbeit­ge­bers an einer Gemein­schafts­ver­pfle­gung wegen beson­de­rer betrieb­li­cher Abläu­fe den Vor­teil der Arbeit­neh­mer bei wei­tem über­wiegt. Ein über­wie­gend eigen­be­trieb­li­ches Inter­es­se des Arbeit­ge­bers auf­grund betriebs­funk­tio­na­ler Ziel­set­zung ist für

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Die Lohnsteuer - und die Stärkung der deutschen Seeschifffahrt

Die Lohn­steu­er – und die Stär­kung der deut­schen See­schiff­fahrt

Die Lohn­steu­er soll für deut­sche See­leu­te zu 100 Pro­zent erlas­sen wer­den. Aller­dings ist der Lohn­steu­er­ein­be­halt auf fünf Jah­re befris­tet. Ein dem­entspre­chen­der Gesetz­ent­wurf ist vom Ver­kehrs­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges am 13. Janu­ar 2016 ver­ab­schie­det wor­den. Der Ent­wurf eines "Geset­zes zur Ände­rung des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes zur Erhö­hung des Lohn­steu­er­ein­be­halts in der See­schiff­fahrt" hat

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Jobticket als geldwerter Vorteile - und die Lohnsteuerpauschalierung

Job­ti­cket als geld­wer­ter Vor­tei­le – und die Lohn­steu­er­pau­scha­lie­rung

Hat das Finanz­amt einen Haf­tungs­be­scheid erlas­sen, darf das Finanz­ge­richt die­sen Bescheid nicht auf­he­ben und statt­des­sen einen (nied­ri­ge­ren) Nach­for­de­rungs­be­trag fest­set­zen. Das Wahl­recht des Arbeit­ge­bers, die Lohn­steu­er für geld­wer­te Vor­tei­le bei Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te nach § 40 Abs. 2 Satz 2 EStG zu pau­scha­lie­ren, wird nicht durch einen Antrag, son­dern durch Anmel­dung

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Steuerklasse I - und der Begriff des "Lebenspartners"

Steu­er­klas­se I – und der Begriff des "Lebens­part­ners"

Unter dem u.a. in § 15 Abs. 1 Steu­er­klas­se I Nr. 1 ErbStG ver­wen­de­ten Begriff "Lebens­part­ner" sind nur Lebens­part­ner im Sin­ne des LPartG zu ver­ste­hen . Der in § 1 Abs. 1 Satz 1 LPartG ver­wen­de­te Rechts­be­griff "Lebens­part­ner" ist auf sol­che Partner(innen) glei­chen Geschlechts beschränkt, die gegen­über dem Stan­des­be­am­ten per­sön­lich und bei gleich­zei­ti­ger Anwe­sen­heit erklä­ren, mit­ein­an­der

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Fahrtenbuchmethode für den Dienstwagen - und die Leasingsonderzahlung

Fahr­ten­buch­me­tho­de für den Dienst­wa­gen – und die Lea­sing­son­der­zah­lung

Im Rah­men der Fahr­ten­buch­me­tho­de sind die Gesamt­kos­ten jeden­falls dann peri­oden­ge­recht anzu­set­zen, wenn der Arbeit­ge­ber die Kos­ten des von ihm über­las­se­nen Kfz in sei­ner Gewinn­ermitt­lung dem­entspre­chend erfas­sen muss. Eine Lea­sing­son­der­zah­lung ist daher nur zeit­an­tei­lig bei den gesam­ten Kfz-Auf­­wen­­dun­­gen i.S. des § 8 Abs. 2 Satz 4 EStG zu berück­sich­ti­gen. Die Über­las­sung eines betrieb­li­chen PKW

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Nettolohnvereinbarung - und die Einkommensteuernachzahlung

Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung – und die Ein­kom­men­steu­er­nach­zah­lung

Leis­tet der Arbeit­ge­ber bei einer Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung für den Arbeit­neh­mer eine Ein­kom­men­steu­er­nach­zah­lung für einen vor­an­ge­gan­ge­nen Ver­an­la­gungs­zeit­raum, wen­det er dem Arbeit­neh­mer Arbeits­lohn zu, der dem Arbeit­neh­mer als sons­ti­ger Bezug im Zeit­punkt der Zah­lung zufließt. Der in der Til­gung der per­sön­li­chen Ein­kom­men­steu­er­schuld des Arbeit­neh­mers durch den Arbeit­ge­ber lie­gen­de Vor­teil unter­liegt der Ein­kom­men­steu­er. Er

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Geschäftsführer als Minijob

Geschäfts­füh­rer als Mini­job

Die Mög­lich­keit der Lohn­steu­er­pau­scha­lie­rung nach § 40a Abs. 2a EStG fin­det auf Ein­künf­te aus der Tätig­keit als Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer kei­ne Anwen­dung. Eine Lohn­steu­er­pau­scha­lie­rung nach § 40a Abs. 2a i.V.m. Abs. 2 EStG kann nur für das Arbeits­ent­gelt aus einer gering­fü­gi­gen Beschäf­ti­gung i.S.d. § 8 Abs. 1 Nr. 1 oder des § 8a des SGB IV

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