Die Umsatzsteuer in der Kostenfestsetzung

Nach § 104 Abs. 2 S. 3 ZPO genügt für die Berücksichtigung von Umsatzsteuerbeträgen, die Erklärung des Erstattungsberechtigten, nicht vorsteuerabzugsberechtigt zu sein. Ihren Grund findet die gesetzliche Regelung darin, dass das Kostenfestsetzungsverfahren nicht mit schwierigen Fragen des Materiellen Umsatzsteuerrechts belastet

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Buchregal

Anwaltswechsel zwischen selbständigem Beweisverfahren und Hauptsacheverfahren

Werden die Kosten des selbständigen Beweisverfahrens von der Kostenentscheidung im anschließenden Hauptsacheverfahren mitumfasst und sind die Verfahrensgebühr des selbständigen Beweisverfahrens und die Verfahrensgebühr des Hauptsacheverfahrens von verschiedenen Rechtsanwälten verdient worden, scheidet eine Anrechnung der Verfahrensgebühr des selbständigen Beweisverfahrens auf die

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Landgericht Bremen

Das rechtsmissbräuchliche Kostenfestsetzungsverlangen

Ein Kostenfestsetzungsverlangen kann als rechtsmissbräuchlich anzusehen sein, wenn der Antragsteller die Festsetzung von Mehrkosten beantragt, die darauf beruhen, dass mehrere von demselben Prozessbevollmächtigten vertretene Antragsteller in engem zeitlichem Zusammenhang mit weitgehend gleichlautenden Antragsbegründungen aus einem weitgehend identischen Lebenssachverhalt ohne sachlichen

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Die Flugreisekosten des Rechtsanwalts

Flugreisekosten des Rechtsanwalts sind nach Ansicht des Oberlandesgerichts Celle allenfalls für die Inanspruchnahme der Economy-Class erstattungsfähig.

Dabei kommt es für den Ausschluss der Kosten eines Business-Class-Fluges nicht darauf an, ob in die Vergleichsberechnung Kosten für die Benutzung eines privaten PKW

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Die Vergütung des erkrankten Rechtsanwalts

Die Vergütungswegfallbestimmung des § 628 Abs. 1 Satz 2 BGB ist auf Sachverhalte, in denen dem Verpflichteten (hier: Rechtsanwalt) die geschuldete Dienstleistung infolge einer unverschuldeten Erkrankung vorübergehend unmöglich geworden ist, nicht entsprechend anzuwenden.

In dem hier vom Landgericht Heidelberg entschiedenen

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Aufklärungspflichten beim Erfolgshonorar

Die wirksame Vereinbarung eines Erfolgshonorars setzt u.a. voraus, dass eine Gegenüberstellung der voraussichtlichen gesetzlichen Vergütung mit der erfolgsabhängigen vertraglichen Vergütung erfolgt.

Nach § 4a Abs. 2 Nr. 1 RVG. Danach ist in einer Modellrechnung im Rahmen der Vergütungsvereinbarung die voraussichtliche

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AG/LG Düsseldorf

Die Anwaltskosten als Schadensersatz

Wird eine materiell-rechtlich nicht bestehende Geldforderung geltend gemacht, stellt das eine Schadensersatzpflicht auslösende Pflichtverletzung dar.

Mit dieser Begründung hat das Amtsgericht München in dem hier vorliegenden Fall einem Vermieter grundsätzlich einen Schadensersatzanspruch zugesprochen, der zur Abwehr einer ungerechtfertigten Forderung seiner

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