Real­tei­lung – und die dane­ben gezahl­te Rente

Wird dem aus­schei­den­den Mit­un­ter­neh­mer neben einer Real­tei­lung eine Ren­te zuge­sagt, die aus künf­ti­gen Erträ­gen der fort­be­stehen­den Sozie­tät oder dem Ver­mö­gen der Gesell­schaf­ter zu leis­ten ist und sich nicht als betrieb­li­che Ver­sor­gungs­ren­te dar­stellt, so erfüllt er einen Ver­äu­ße­rungs­tat­be­stand (§ 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG). Hat­te die Mit­un­ter­neh­mer­schaft ihren Gewinn zuvor durch

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Gut­schrift auf Kapi­tal­kon­to II – als Einlage

Über­trägt der Kom­man­di­tist einer KG die­ser ein Wirt­schafts­gut, des­sen Gegen­wert allein sei­nem Kapi­tal­kon­to – II gut­ge­schrie­ben wird, liegt dar­in – ent­ge­gen der Rechts­auf­fas­sung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums der Finan­zen – kei­ne Ein­brin­gung gegen Gewäh­rung von Gesell­schafts­rech­ten, son­dern eine Ein­la­ge vor, wenn sich nach den Rege­lun­gen im Gesell­schafts­ver­trag der KG die maß­geb­li­chen Gesellschaftsrechte

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Bundesfinanzhof (BFH)

Mit­tel­ba­re Ände­rung des Gesell­schaf­ter­be­stan­des durch Treu­hand­ver­trä­ge – und die Grunderwerbsteuer

Der Gesell­schaf­ter­be­stand einer grund­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft ändert sich i.S. von § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG mit­tel­bar, wenn ein an der Per­so­nen­ge­sell­schaft unmit­tel­bar betei­lig­ter Gesell­schaf­ter mit einem oder meh­re­ren Treu­ge­bern ver­ein­bart, den Gesell­schafts­an­teil treu­hän­de­risch für die­se zu hal­ten, und die Treu­hand­ver­ein­ba­run­gen im maß­geb­li­chen Fünf­jah­res­zeit­raum dazu füh­ren, dass den Treu­ge­bern min­des­tens 95 % der

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Geschäfts­ver­äu­ße­rung im Rah­men einer Betriebs­auf­spal­tung – und die umsatz­steu­er­li­che Organschaft

Über­trägt ein Ein­zel­un­ter­neh­mer sein Unter­neh­mens­ver­mö­gen mit Aus­nah­me des Anla­ge­ver­mö­gens auf eine KG, die sei­ne bis­he­ri­ge Unter­neh­mens­tä­tig­keit fort­setzt und das Anla­ge­ver­mö­gen auf eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts (GbR), die das Anla­ge­ver­mö­gen ihrem Gesell­schafts­zweck ent­spre­chend der KG unent­gelt­lich zur Ver­fü­gung stellt, liegt nur im Ver­hält­nis zur KG, nicht aber auch zur GbR eine

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Inlän­di­sche Gesell­schaf­tern einer aus­län­di­schen Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die beschränk­te Einspruchsbefugnis

Eine nach § 352 Abs. 1 Nr. 1 AO nur beschränk­te Ein­spruchs­be­fug­nis besteht auch bei inlän­di­schen Gesell­schaf­tern einer aus­län­di­schen Per­so­nen­ge­sell­schaft. Obgleich ein Bescheid über die ein­heit­li­che und geson­der­te Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen ‑also bei­spiels­wei­se über die Fest­stel­lung gewerb­li­cher Ein­künf­te einer Per­­so­­nen­­ge­­sel­l­­schaft- inhalt­lich an die Gesell­schaf­ter gerich­tet ist (§ 179 Abs. 2 Satz 1 und 2 i.V.m.

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Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne – und die fort­ge­führ­te unter­neh­me­ri­sche Tätigkeit

Gewin­ne aus Geschäfts­vor­fäl­len, die auf der im Wesent­li­chen unver­än­der­ten Fort­füh­rung der bis­he­ri­gen unter­neh­me­ri­schen Tätig­keit der Per­so­nen­ge­sell­schaft beru­hen, sind kei­ne Auf­­­ga­­be- oder Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne i.S. des § 18 Abs. 4 UmwStG 2002, selbst wenn sie im zeit­li­chen Zusam­men­hang mit der Auf­ga­be oder Ver­äu­ße­rung des Betriebs ent­ste­hen. Nach § 35 Abs. 1 Nr. 2 EStG 2002

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Bundesfinanzhof (BFH)

Der Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid für die voll­be­en­de­te Per­so­nen­ge­sell­schaft – und sei­ne Anfechtung

Ist eine Per­so­nen­ge­sell­schaft (hier: eine oHG) bereits im Zeit­punkt der Kla­ge­er­he­bung durch Voll­be­en­di­gung ohne Abwick­lung erlo­schen, kann nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ein Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid nur noch von den frü­he­ren Gesell­schaf­tern ange­foch­ten wer­den, deren Mit­glied­schaft die Zeit berührt, die der anzu­fech­ten­de Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid betrifft. Die Befug­nis der Per­so­nen­ge­sell­schaft, in Pro­zess­stand­schaft für ihre

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Der an den ver­stor­be­nen Gesell­schaf­ter gerich­te­te Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid – und die Ablaufhemmung

Bei einem Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid besteht kei­ne Ablauf­hem­mung, soweit die­ser an ver­stor­be­nen Gesell­schaf­ter als Inhalts­adres­sat gerich­tet ist. Ein gegen­über einem ver­stor­be­nen Gesell­schaf­ter ergan­ge­ner Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid ist nich­tig und wahrt die Fest­stel­lungs­frist gegen­über die­sem Gesell­schaf­ter nicht. Dar­aus folgt des Wei­te­ren, dass die Kla­ge, mit der der Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid hin­sicht­lich aller Fest­stel­lungs­be­tei­lig­ten ange­foch­ten wird, den Ablauf der

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Leis­tungs­aus­tausch oder Gesellschafterbeitrag?

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs setzt die nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG steu­er­ba­re Leis­tung gegen Ent­gelt vor­aus, dass zwi­schen dem Unter­neh­mer und dem Leis­tungs­emp­fän­ger ein Rechts­ver­hält­nis besteht, das einen unmit­tel­ba­ren Zusam­men­hang zwi­schen Leis­tung und Ent­gelt begrün­det, sodass das Ent­gelt als Gegen­wert für die Leis­tung anzu­se­hen ist. Den für einen Leis­tungs­aus­tausch erforderlichen

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Kos­ten einer Kom­man­dit­an­teils­über­tra­gung – und ihre betrieb­li­che Veranlassung

Gemäß § 4 Abs. 1 Satz 2 EStG sind Ent­nah­men alle Wirt­schafts­gü­ter, die der Steu­er­pflich­ti­ge dem Betrieb für sich, für sei­nen Haus­halt oder für ande­re betriebs­frem­de Zwe­cke ent­nom­men hat. Betriebs­aus­ga­ben sind dem­ge­gen­über Auf­wen­dun­gen, die durch den Betrieb ver­an­lasst sind (§ 4 Abs. 4 EStG). Die Aus­wechs­lung der Gesell­schaf­ter auf­grund einer Anteils­über­tra­gung betrifft rund­sätz­lich nur das

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Grund­stücks­ein­brin­gung in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Fest­stel­lung des gemei­nen Werts

Nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 EStG sind abnutz­ba­re Wirt­schafts­gü­ter des Anla­ge­ver­mö­gens mit den Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten ver­min­dert um die AfA und ggf. wei­te­re Abzü­ge zu bewer­ten. Bemes­sungs­grund­la­ge der AfA für ein Gebäu­de sind nach § 7 Abs. 4 Satz 1 EStG die Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten. Über­trägt ein Gesell­schaf­ter ein Wirt­schafts­gut sei­nes Pri­vat­ver­mö­gens gegen

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Aus­le­gung von Gesellschaftsverträgen

Für die Aus­le­gung von Per­so­nen­ge­sell­schafts­ver­trä­gen, die sich nicht auf Publi­kums­ge­sell­schaf­ten bezie­hen, gel­ten die all­ge­mei­nen Regeln der §§ 133, 157 BGB. Ein über­ein­stim­men­der Wil­le der an dem Abschluss eines Ver­trags betei­lig­ten Par­tei­en geht dem Ver­trags­wort­laut oder einer ander­wei­ti­gen Aus­le­gung vor. Ein inso­weit bestehen­der über­ein­stim­men­der Wil­le betrifft eine inne­re Tat­sa­che, über die nur

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Pro­zess­kos­ten als Werbungskosten

Die Fra­ge, ob und in wel­chem Umfang Rechts­ver­fol­gungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung (§ 21 EStG) als Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den kön­nen, ist in der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs geklärt. Inso­weit ent­spricht es der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs, dass Pro­zess­kos­ten als Fol­ge­kos­ten die ein­kom­men­steu­er­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on der­je­ni­gen Auf­wen­dun­gen tei­len, die Gegenstand

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Kla­ge­be­fug­nis einer Per­so­nen­ge­sell­schaft – und ihre Vollbeendigung

Mit der Voll­be­en­di­gung einer Per­so­nen­ge­sell­schaft ent­fällt auch ihre Kla­ge­be­fug­nis. Im hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall ist mit mit dem Aus­schei­den eines der bei­den Gesell­schaf­ter einer GbR des­sen Anteil am Gesamt­hand­ver­mö­gen auf den ver­blie­be­nen Gesell­schaf­ter im Wege der Anwach­sung gemäß § 738 Abs. 1 Satz 1 BGB ohne Liqui­da­ti­on über­ge­gan­gen. Die nur aus

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Grund­be­sitz einer gewerb­lich gepräg­ten Personengesellschaft

Grund­be­sitz einer gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft dient i.S. des § 9 Nr. 1 Satz 5 GewStG auch dann dem Gewer­be­be­trieb des an der Gesell­schaft betei­lig­ten Lebens­ver­si­che­rungs­un­ter­neh­mens, wenn es die Antei­le an der Per­so­nen­ge­sell­schaft in einen Ver­mö­gens­stock ein­ge­stellt hat, der die Bede­ckung der noch nicht garan­tier­ten Rück­stel­lun­gen für Bei­trags­rück­erstat­tun­gen sicher­stel­len soll. Nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG

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Adres­sie­rung der Prü­fungs­an­ord­nung bei einer Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Verjährungshemmung

Nach § 169 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. § 181 Abs. 1 Satz 1 AO beträgt die Fest­stel­lungs­frist vier Jah­re. Der Ablauf der Fest­stel­lungs­frist ist jedoch bis zur Unan­fecht­bar­keit der auf­grund einer Außen­prü­fung zu erlas­sen­den Beschei­de gehemmt (§ 171 Abs. 4 Satz 1 i.V.m. § 181 Abs. 1 Satz 1 AO). Die Ver­jäh­rungs­hem­mung ist nach stän­di­ger Rechtsprechung

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Der mit­tel­ba­re Anteils­eig­ner – und die ver­deck­te Gewinnausschüttung

Eine Per­son, die an einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft betei­ligt ist, wel­che ihrer­seits Gesell­schaf­te­rin einer Kapi­tal­ge­sell­schaft ist, ist bei Prü­fung einer vGA nicht als „Anteils­eig­ner“ der zuwen­den­den Kapi­tal­ge­sell­schaft zu behan­deln. Denn Gesell­schaf­ter (Anteils­eig­ner) gemäß § 20 Abs. 2a des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (EStG) sind ent­we­der der zivil­recht­li­che Inha­ber (§ 39 Abs. 1 AO) oder als

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Auf­nah­me neu­er Gesell­schaf­ter gegen Zuzah­lung an die Altgesellschafter

Wird ein neu­er Gesell­schaf­ter gegen Zuzah­lung an die Alt­ge­sell­schaf­ter in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft auf­ge­nom­men, erfüllt die­ser Vor­gang auch dann nicht die Vor­aus­set­zun­gen des § 24 Abs. 1 UmwStG, wenn die Zuzah­lung in ein der deut­schen Besteue­rung unter­lie­gen­des Betriebs­ver­mö­gen der Alt­ge­sell­schaf­ter gelangt. Wird ein Betrieb, Teil­be­trieb oder Mit­un­ter­neh­mer­an­teil der­art in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft eingebracht,

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Über­ga­be von Antei­len an gewerb­lich gepräg­ten Personengesellschaften

Die Über­ga­be von Antei­len an gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten ist nicht nach § 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG 2008 begüns­tigt. Begüns­tigt sind gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 1a Satz 2 Buchst. a EStG aus­drück­lich nur „Ver­sor­gungs­leis­tun­gen im Zusam­men­hang mit der Über­tra­gung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft, die eine Tätig­keit im Sin­ne der §§

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Schul­d­er­lass beim Gesell­schaf­ter­wech­sel in der Personengesellschaft

Bei einem Wech­sel der Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft ist der Ertrag aus einem For­de­rungs­ver­zicht der Gesell­schafts­gläu­bi­ger dem Neu­ge­sell­schaf­ter zuzu­rech­nen, wenn nach den im kon­kre­ten Fall getrof­fe­nen Ver­ein­ba­run­gen der Neu­ge­sell­schaf­ter die betref­fen­den Ver­bind­lich­kei­ten anstel­le des Alt­ge­sell­schaf­ters wirt­schaft­lich tra­gen soll­te. Ist ver­ein­bart, dass der Neu­ge­sell­schaf­ter die betref­fen­den Ver­bind­lich­kei­ten nicht wirt­schaft­lich tra­gen soll, so

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Gesell­schaf­ter­wech­sel in der Grund­be­sitz-KG – Grund­er­werb­steu­er und Anschaffungskosten

Die infol­ge eines Wech­sels im Gesell­schaf­ter­be­stand aus­ge­lös­ten Grund­er­werb­steu­ern stel­len kei­ne Anschaffungs(neben)kosten der erwor­be­nen Kom­man­dit­an­tei­le oder des vor­han­de­nen Grund­be­sit­zes der Objekt­ge­sell­schaft dar, die in Höhe der AfA abzu­set­zen (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 7 i.V.m. § 7 EStG) wären. Wel­che Auf­wen­dun­gen zu den Anschaf­fungs­kos­ten zäh­len, bestimmt sich für die steu­er­recht­li­che Beur­tei­lung und ins­be­son­de­re auch

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Die Auf­la­ge im Steu­er­straf­ver­fah­ren gegen einen Gesell­schaf­ter – und ihre Zah­lung durch die GbR

Die Zah­lung der gegen einen Gesell­schaf­ter im Steu­er­straf­ver­fah­ren fest­ge­setz­ten Auf­la­ge durch eine GbR ermög­licht kei­nen Betriebs­aus­ga­ben­ab­zug bei der Per­so­nen­ge­sell­schaft. Denn die von der GbR für den Gesell­schaf­ter gezahl­te Auf­la­ge nach § 153a StPO gehört zu den nicht­ab­zieh­ba­ren Kos­ten der pri­va­ten Lebens­füh­rung des Gesell­schaf­ters (§ 12 Nr. 4 EStG) und min­dert den

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Mit­tel­ba­re Ände­rung des Gesell­schaf­ter­be­stan­des einer grund­stücks­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Grunderwerbsteuer

Bei einer grund­stücks­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft unter­liegt die Ände­rung ihres Gesell­schaf­ter­be­stan­des der Grund­er­werb­steu­er, wenn 95 % der Antei­le am Ver­mö­gen der Per­so­nen­ge­sell­schaft inner­halb von fünf Jah­ren unmit­tel­bar oder mit­tel­bar auf neue Gesell­schaf­ter über­ge­hen (§ 1 Abs. 2a des Grund­er­werb­steu­er­ge­set­zes). Der Bun­des­fi­nanz­hof hat nun die Anfor­de­run­gen prä­zi­siert, unter denen eine mit­tel­ba­re Ände­rung des Gesell­schaf­ter­be­stan­des einer

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Schuld­zin­sen­ab­zug bei fremd­fi­nan­zier­ter Gewinn­aus­schüt­tung in der Personengesellschaft

Auch nach Ein­füh­rung von § 4 Abs. 4a EStG bedarf es zunächst einer Prü­fung, ob der Finan­zie­rungs­auf­wand betrieb­lich ver­an­lasst ist. § 4 Abs. 4a EStG ist inso­weit nicht lex spe­cia­lis für einen Schuld­zin­sen­ab­zug im betrieb­li­chen Bereich gegen­über der allg. Rege­lung in § 4 Abs. 4 EStG. § 4 Abs. 4 EStG sind Betriebs­aus­ga­ben die Auf­wen­dun­gen, die

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Rück­stel­lung für Prü­fung des Jahresabschlusses

Für die Ver­pflich­tung zur Prü­fung des Jah­res­ab­schlus­ses einer Per­so­nen­han­dels­ge­sell­schaft darf eine Rück­stel­lung nicht gebil­det wer­den, wenn die­se Ver­pflich­tung aus­schließ­lich durch den Gesell­schafts­ver­trag begrün­det wor­den ist. Gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB sind in der Han­dels­bi­lanz Rück­stel­lun­gen für unge­wis­se Ver­bind­lich­kei­ten zu bil­den. Das han­dels­recht­li­che Pas­si­vie­rungs­ge­bot für Ver­bind­lich­keits­rück­stel­lun­gen gehört zu den Grund­sät­zen ordnungsgemäßer

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Bundesfinanzhof (BFH)

Über­nah­me­ver­lust bei Formwechsel

Errech­net sich beim Form­wech­sel einer Kapi­tal­ge­sell­schaft in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft ein Über­nah­me­ver­lust, kann die­ser im zeit­li­chen Gel­tungs­be­reich des § 4 Abs. 6 UmwStG i.d.F. des StSenkG 2001/​2002 nicht durch einen sofor­ti­gen Abzug ein­künf­te­min­dernd im Rah­men der Gewinn­ermitt­lung der Per­so­nen­ge­sell­schaft berück­sich­tigt wer­den. Der Aus­schluss des Über­nah­me­ver­lus­tes lässt es auch nicht mehr zu, die Anschaffungskosten

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