Mak­ler­kos­ten für den Grund­stücks­ver­kauf – und der Werbungskostenabzug

Wird ein ver­mie­te­tes Grund­stück u.a. dadurch finan­ziert, dass ein ande­res Grund­stück ver­äu­ßert wird, so kön­nen die bei der Ver­äu­ße­rung des ande­ren Grund­stücks ange­fal­le­nen Mak­ler­kos­ten als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung abzugs­fä­hig sein. Die Mak­ler­kos­ten sind auf­grund des sach­li­chen Zusam­men­hangs mit der Finan­zie­rung des ver­mie­te­ten Objekts als Finan­zie­rungs­kos­ten anzusehen

Lesen

Wer­bungs­kos­ten für die eigen­ge­nutz­te Wohnung

Die Kos­ten für die eigen­ge­nutz­te Woh­nung sind ein­kom­men­steu­er­lich grund­sätz­lich nicht abzugs­fä­hig. Vom Ver­mie­ter auf­ge­wen­de­te Miet­auf­wen­dun­gen sind nicht als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung (§ 21 EStG) zu berück­sich­ti­gen. Im hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall war die Ehe­frau des Klä­gers Allein­ei­gen­tü­me­rin eines mit einem Wohn­haus bebau­ten Grund­stücks in

Lesen

Nach­träg­li­che Schuld­zin­sen nach Auf­ga­be der Einkünfteerzielungsabsicht

Nach Auf­ga­be der Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht ist ein ein Abzug nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen nicht mehr mög­lich. Sowohl der objek­ti­ve als auch der sub­jek­ti­ve Tat­be­stand des § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG sind objekt­be­zo­gen zu prü­fen. Ein fort­dau­ern­der Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hang von (nach­träg­li­chen) Schuld­zin­sen mit frü­he­ren Ein­künf­ten i.S. des § 21 EStG ist nicht anzu­neh­men, wenn

Lesen

Grund­stücks­ver­kauf und der nach­träg­li­che Schuldzinsenabzug

Schuld­zin­sen, die auf Ver­bind­lich­kei­ten ent­fal­len, wel­che der Finan­zie­rung von Anschaf­fungs­kos­ten eines zur Erzie­lung von Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung genutz­ten Wohn­grund­stücks dien­ten, kön­nen auch nach einer nicht steu­er­ba­ren Ver­äu­ße­rung der Immo­bi­lie grund­sätz­lich wei­ter als (nach­träg­li­che) Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den, wenn und soweit die Ver­bind­lich­kei­ten durch den Ver­äu­ße­rungs­er­lös nicht getilgt wer­den können.

Lesen

Vor­steu­er­ab­zug bei einem zu Wohn­zwe­cken genutz­tem Geschäfts­ge­bäu­de einer GmbH

Der Unter­neh­mer kann gemäß § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG die in Rech­nun­gen i.S. des § 14 UStG geson­dert aus­ge­wie­se­ne Steu­er für Lie­fe­run­gen oder sons­ti­ge Leis­tun­gen, die von ande­ren Unter­neh­mern für sein Unter­neh­men aus­ge­führt wor­den sind, als Vor­steu­er­be­trä­ge abzie­hen. st ein Gegen­stand ‑wie das nach den Fest­stel­lun­gen des Finanz­ge­richt im

Lesen

Miet­ver­trä­ge unter nahe ste­hen­den Per­so­nen – und die Werbungskosten

Miet­ver­trä­ge unter nahe ste­hen­den Per­so­nen sind in der Regel der Besteue­rung nicht zu Grun­de zu legen, wenn die Gestal­tung oder die tat­säch­li­che Durch­füh­rung nicht dem zwi­schen Frem­den Übli­chen ent­spricht. Miet­recht­li­che Gestal­tun­gen sind ins­be­son­de­re dann unan­ge­mes­sen i.S. von § 42 AO, wenn der­je­ni­ge, der einen Gebäu­de­teil für eige­ne Zwe­cke benö­tigt, einem

Lesen

Der lang­jäh­ri­ge Wohnungsleerstand

Auf­wen­dun­gen für eine Woh­nung, die nach vor­he­ri­ger, auf Dau­er ange­leg­ter Ver­mie­tung leer­steht, sind auch wäh­rend der Zeit des Leer­stands als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar, solan­ge der Steu­er­pflich­ti­ge den ursprüng­li­chen Ent­schluss zur Ein­künf­te­er­zie­lung im Zusam­men­hang mit dem Leer­stand der Woh­nung nicht end­gül­tig auf­ge­ge­ben hat. Die­se Grund­sät­ze sind auch auf den Leer­stand ein­zel­ner Räume

Lesen

Die Kos­ten der Erbaus­ein­an­der­set­zung – Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten bei unent­gelt­li­chem Erwerb

Kos­ten für die Aus­ein­an­der­set­zung eines Nach­las­ses kön­nen bei zum Nach­lass gehö­ren­den ver­mie­te­ten Grund­stü­cken zu Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten füh­ren, die im Rah­men von Abset­zun­gen für Abnut­zung (AfA) abzieh­bar sind. Erbaus­ein­an­der­set­zungs­kos­ten sind als Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten i.S. des § 255 Abs. 1 Satz 2 HGB im Wege der AfA abzieh­bar, wenn sie der Über­füh­rung der bebau­ten Grund­stü­cke von der

Lesen

Mak­ler­kos­ten aus Wer­bungs­kos­ten bei Ver­mie­tung und Verpachtung

Nach § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG in der in den Streit­jah­ren gel­ten­den Fas­sung sind Wer­bungs­kos­ten Auf­wen­dun­gen zur Erwer­bung, Siche­rung und Erhal­tung von Ein­nah­men. Sie sind nach § 9 Abs. 1 Satz 2 EStG bei der Ein­kunfts­art Ver­mie­tung und Ver­pach­tung abzu­zie­hen, wenn sie durch sie ver­an­lasst sind. Fal­len Auf­wen­dun­gen mit der beab­sich­tig­ten Ver­mie­tung eines (leer­ste­hen­den)

Lesen

Sat­tel­dach statt Flach­dach­re­no­vie­rung – und fer­tig ist die steu­er­li­che Gebäudeerweiterung

Unter dem Gesichts­punkt der Erwei­te­rung sind (nach­träg­li­che) Her­stel­lungs­kos­ten –neben Anbau und Auf­sto­ckung– auch gege­ben, wenn nach Fer­tig­stel­lung des Gebäu­des sei­ne nutz­ba­re Flä­che –wenn auch nur gering­fü­gig– ver­grö­ßert wird (hier: Sat­tel­dach statt Flach­dach). Auf die tat­säch­li­che Nut­zung sowie auf den etwa noch erfor­der­li­chen finan­zi­el­len Auf­wand für eine Fer­tig­stel­lung zu Wohn­zwe­cken kommt

Lesen
Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht bei Ferienwohnungen

Bei teil­wei­se selbst­ge­nutz­ten und teil­wei­se ver­mie­te­ten Feri­en­woh­nun­gen ist die Fra­ge, ob der Steu­er­pflich­ti­ge mit oder ohne Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht ver­mie­tet hat, anhand einer unter Her­an­zie­hung aller objek­tiv erkenn­ba­ren Umstän­de zu tref­fen­den Pro­gno­se zu ent­schei­den. Die Über­prü­fung der Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht des Steu­er­pflich­ti­gen ist schon dann erfor­der­lich, wenn er sich eine Zeit der Selbst­nut­zung vorbehalten

Lesen

Ände­rung eines Steu­er­be­schei­des wegen geän­der­ter AfA-Bemessungsgrundlagen

Hat das Finanz­amt auf Antrag des Steu­er­pflich­ti­gen die Bemes­sungs­grund­la­ge für die Ermitt­lung der AfA eines ver­mie­te­ten Gebäu­des nach­träg­lich um zuvor unzu­tref­fend von den Her­stel­lungs­kos­ten abge­zo­ge­ne, als Ein­nah­men aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung zu wer­ten­de leis­tungs­freie Dar­le­hens­mit­tel wie­der erhöht und die Beschei­de für die Jah­re nach Aus­zah­lung der För­der­mit­tel ent­spre­chend geän­dert, darf

Lesen

Zurech­nung von Ver­mie­tungs­ein­künf­ten auf­grund schuld­recht­li­chen Nutzungsrechts

Wem Ein­künf­te zuzu­rech­nen sind, hängt davon ab, wer den Tat­be­stand der Ein­kunfts­er­zie­lung erfüllt. Den objek­ti­ven Tat­be­stand der Ein­kunfts­art Ver­mie­tung und Ver­pach­tung ver­wirk­licht, wer einem ande­ren eines der in § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG genann­ten Wirt­schafts­gü­ter ent­gelt­lich auf Zeit zum Gebrauch oder zur Nut­zung über­lässt; ihm müs­sen die Rech­te und

Lesen

Ein­künf­te­er­zie­lung bei Mietvertragsübernahme

Tritt der Erwer­ber eines Miet­ob­jekts in einen bestehen­den Miet­ver­trag ein, so wird sei­ne Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht auf der Grund­la­ge der Aus­le­gung die­ses Miet­ver­trags durch den Umgang des Erwer­bers mit ihm, ins­be­son­de­re auch mit einer noch lau­fen­den Befris­tung und/​oder Eigen­be­darfs­klau­sel, indi­ziert. Dage­gen erfolgt kei­ne auto­ma­ti­sche Zurech­nung der Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht des Rechts­vor­gän­gers beim Erwer­ber. Nach

Lesen

Rechts­miss­bräuch­li­che wech­sel­sei­ti­ge Ver­mie­tung von Wohnungen

Nach § 42 AO in den Fas­sun­gen der Streit­jah­re kann durch Miss­brauch von Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten des Rechts das Steu­er­ge­setz nicht umgan­gen wer­den. Liegt ein Miss­brauch vor, ent­steht der Steu­er­an­spruch so, wie er bei einer den wirt­schaft­li­chen Vor­gän­gen ange­mes­se­nen recht­li­chen Gestal­tung ent­steht. Ein Gestal­tungs­miss­brauch ist gege­ben, wenn eine recht­li­che Gestal­tung gewählt wird,

Lesen

Ein­künf­te durch Substanzausbeute

Ein­künf­te gemäß § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6, § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG erzielt, wer einem ande­ren zeit­lich begrenzt unbe­weg­li­ches Ver­mö­gen gegen Ent­gelt zum Gebrauch oder zur Nut­zung über­lässt. So hat der Bun­des­fi­nanz­hof in stän­di­ger Recht­spre­chung und in Über­ein­stim­mung mit der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs die zeit­lich begrenz­te Über­las­sung von Grundstücken

Lesen

Zah­lun­gen zum Ver­zicht auf ein Wohnungsrecht

Zah­lun­gen zum Ver­zicht auf ein Woh­nungs­recht kön­nen sofort abzieh­ba­re Wer­bungs­kos­ten dar­stel­len. Wer­bungs­kos­ten sind nach § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG Auf­wen­dun­gen zur Erwer­bung, Siche­rung und Erhal­tung der Ein­nah­men. Sie sind gemäß § 9 Abs. 1 Satz 2 EStG bei der Ein­kunfts­art abzu­zie­hen, bei der sie erwach­sen, und das bedeu­tet, durch die sie ver­an­lasst sind. Eine

Lesen
Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Ver­mie­tungs­ein­künf­te und die Grund­stücks­über­las­sung für Aus­gleichs­maß­nah­men nach dem BNatSchG

Die Steu­er­be­frei­ung nach § 4 Nr. 12 Buchst. c UStG betrifft nur sol­che Nut­zungs­rech­te, die auch von dem Begriff „Ver­mie­tung und Ver­pach­tung“ umfasst wer­den. Die ent­gelt­li­che Bestel­lung eines unwi­der­ruf­lich ein­ge­räum­ten ding­li­chen Nut­zungs­rechts zur Durch­füh­rung von Aus­gleichs­maß­nah­men nach dem BNatSchG ist kei­ne „Ver­mie­tung oder Ver­pach­tung“ i.S. des § 4 Nr. 12 UStG. Kei­ne Umsatz­steu­er­frei­heit als

Lesen

Der Miet­ver­trag zwi­schen Eltern und Kind – und die Vor­be­halts­klau­sel zur Mieterhöhung

Miet­ver­trä­ge zwi­schen nahen Ange­hö­ri­gen kön­nen der Besteue­rung nur zu Grun­de gelegt wer­den, wenn sie steu­er­recht­lich anzu­er­ken­nen sind. Das ist der Fall, wenn die Ver­ein­ba­run­gen bür­­ger­­lich-rech­t­­lich wirk­sam sind und sowohl die Gestal­tung als auch die Durch­füh­rung dem zwi­schen Frem­den Übli­chen ent­spre­chen (sog. Fremd­ver­gleich). Dazu müs­sen jeden­falls die Haupt­pflich­ten eines Miet­ver­tra­ges wie

Lesen

Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht trotz lang­jäh­ri­gem Wohnungsleerstand

Auf­wen­dun­gen für eine nach Her­stel­lung, Anschaf­fung oder Selbst­nut­zung leer­ste­hen­de Woh­nung kön­nen als vor­ab ent­stan­de­ne Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar sein, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge die Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht hin­sicht­lich die­ses Objekts erkenn­bar auf­ge­nom­men und sie spä­ter nicht auf­ge­ge­ben hat. Auf­wen­dun­gen für eine Woh­nung, die nach vor­he­ri­ger, auf Dau­er ange­leg­ter Ver­mie­tung leer­steht, sind auch wäh­rend der Zeit

Lesen

Zufluss­zeit­punkt von Pacht­zah­lun­gen in Geldeswert

Gegen­leis­tun­gen für die zeit­li­che Über­las­sung des Gebrauchs oder der Nut­zung von unbe­weg­li­chem Ver­mö­gen oder aus der Ver­äu­ße­rung von Pacht­zins­for­de­run­gen sind Ein­nah­men aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung nach § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, 4 EStG. Die­se sind nach § 11 Abs. 1 Satz 1 EStG inner­halb des Kalen­der­jahrs bezo­gen, in dem sie dem Steuerpflichtigen

Lesen

Schuld­zin­sen aus gemein­sa­mer Ehegatten-Finanzierung

Nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 EStG sind Schuld­zin­sen als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar, wenn sie mit der Ein­kunfts­art Ver­mie­tung und Ver­pach­tung in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang ste­hen. Weil die Ein­kom­men­steu­er an die per­sön­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit anknüpft, kann Wer­bungs­kos­ten grund­sätz­lich nur der­je­ni­ge abzie­hen, der sie selbst getra­gen hat. Bezah­len Ehe­leu­te Auf­wen­dun­gen für eine Immo­bi­lie, die einem

Lesen

Die geschei­ter­te Grundstücksveräußerung

Auf­wen­dun­gen (wie etwa Notar- und Gerichts­kos­ten), die anfal­len, weil der Steu­er­pflich­ti­ge sein ver­mie­te­tes Grund­stück ver­äu­ßern will, sind nicht als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung abzieh­bar und kön­nen auch nicht bei den pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten berück­sich­tigt wer­den, wenn das Grund­stück zwar inner­halb der maß­ge­ben­den Ver­äu­ße­rungs­frist hät­te ver­äu­ßert wer­den sollen,

Lesen

Nach­träg­li­che Schuld­zin­sen bei Ver­mie­tung und Verpachtung

Schuld­zin­sen für ein Dar­le­hen, das ursprüng­lich zur Finan­zie­rung von Anschaf­fungs­kos­ten einer zur Ver­mie­tung bestimm­ten Immo­bi­lie auf­ge­nom­men wur­de, kön­nen – in Abkehr von der bis­he­ri­gen restrik­ti­ven Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs – grund­sätz­lich auch dann noch als nach­träg­li­che Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung abge­zo­gen wer­den, wenn das Gebäu­de ver­äu­ßert wird,

Lesen

Bau­zeit­zin­sen

Sind Bau­zeit­zin­sen wäh­rend der Her­stel­lungs­pha­se nicht als (vor­ab ent­stan­de­ne) Wer­bungs­kos­ten gemäß § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 EStG abzieh­bar, kön­nen sie nach § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB in die Her­stel­lungs­kos­ten des Gebäu­des ein­be­zo­gen wer­den, wenn das fer­tig­ge­stell­te Gebäu­de durch Ver­mie­tung genutzt wird. In dem jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall errich­te­te der Steuerpflichtige

Lesen

Erhal­tungs­auf­wen­dun­gen oder Herstellungskosten?

Übli­che Instan­d­­se­t­­zungs- oder Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men, also die blo­ße Instand­set­zung vor­han­de­ner Sanitär‑, Ele­k­­tro- und Hei­zungs­an­la­gen, der Fuß­bo­den­be­lä­ge, der Fens­ter und der Dach­ein­de­ckung, sind in der Regel sofort abzieh­ba­re Erhal­tungs­auf­wen­dun­gen (Wer­bungs­kos­ten im Sin­ne von § 9 Abs. 1 EStG). Indes kön­nen sol­che Maß­nah­men in ihrer Gesamt­heit zu einer wesent­li­chen Ver­bes­se­rung im Sin­ne des § 255

Lesen

Ver­lus­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung bei wech­sel­sei­ti­ger Vermietung

Ver­lus­te, die aus der wech­sel­sei­ti­gen Ver­mie­tung von Woh­nun­gen ent­ste­hen, sind ein­kom­men­steu­er­lich nicht als Ver­lus­te aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung anzu­er­ken­nen. Dabei kann nach Ansicht des Finanz­ge­richts Köln dahin­ge­stellt blei­ben, ob die abge­schlos­se­nen Miet­ver­trä­ge als Schein­ge­schäf­te i.S. des § 117 Abs. 1 BGB zu beur­tei­len sind, die nach § 41 Abs. 2 AO für

Lesen

Feh­len­de Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht bei Ver­mie­tung und Verpachtung

Bei der Ermitt­lung des Ein­kom­mens für die Ein­kom­men­steu­er sind nur sol­che posi­ti­ven oder nega­ti­ven Ein­künf­te anzu­set­zen, die unter die Ein­künf­te des § 2 Abs. 1 Nr. 1 bis 7 EStG fal­len. Kenn­zeich­nend für die­se – gesetz­lich abschlie­ßend nor­mier­ten – Ein­kunfts­ar­ten ist, dass die ihnen zugrun­de lie­gen­den Tätig­kei­ten oder Ver­mö­gens­nut­zun­gen der Erzie­lung posi­ti­ver Ein­künf­te dienen.

Lesen

Rechts­weg bei poli­zei­li­chen Maß­nah­men zur Siche­rung einer Unfall­stel­le als Tatort

Wird eine bean­stan­de­te poli­zei­li­che Anord­nung im Zusam­men­hang mit straf­pro­zes­sua­len Maß­nah­men im Rah­men eines straf­recht­li­chen Ermitt­lungs­ver­fah­rens nach § 160 StPO auf der Grund­la­ge des § 164 StPO getrof­fen (hier: vor­über­ge­hen­de Unter­sa­gung des Über­schrei­tens der Absi­che­rung einer als Tat­ort in Betracht kom­men­den Ver­kehrs­un­fall­stel­le, um die Spu­ren­su­che zu ermög­li­chen), ist die­se Maß­nah­me als

Lesen

Nach­träg­li­che Schuld­zin­sen bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Verpachtung

Nach einer Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf bestehen ernst­li­che Zwei­fel, ob nach­träg­li­che Schuld­zin­sen bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung wei­ter­hin nicht als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen sind- Die Antrag­stel­le­rin des hier vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Falls finan­zier­te eine von ihr erwor­be­ne Immo­bi­lie mit einem Bank­kre­dit. Die­sen konn­te sie aus dem Erlös der

Lesen

Nach­träg­li­che Schuld­zin­sen bei Vermietungseinkünften

Nach Ansicht des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf bestehen ernst­li­che Zwei­fel, ob nach­träg­li­che Schuld­zin­sen bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung wei­ter­hin nicht als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen sind. In dem ent­schie­de­nen Fall finan­zier­te die Antrag­stel­le­rin eine von ihr erwor­be­ne Immo­bi­lie mit einem Bank­kre­dit. Die­sen konn­te sie aus dem Erlös der Zwangs­ver­stei­ge­rung der Immo­bi­lie nur

Lesen

Ver­mie­tungs­ab­sicht bei Leerstand

Nach § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG sind Wer­bungs­kos­ten Auf­wen­dun­gen zur Erwer­bung, Siche­rung und Erhal­tung der Ein­nah­men aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung. Der Ent­schluss zu ver­mie­ten, die soge­nann­te Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht, ist eine inne­re Tat­sa­che, die, wie alle sich in der Vor­stel­lung von Men­schen abspie­len­den Vor­gän­ge, nur anhand äußer­li­cher Merk­ma­le beur­teilt wer­den kann. Aus objektiven

Lesen

Schuld­zin­sen­ab­zug bei Ver­mie­tung und Verpachtung

Der Über­schuss der Ein­nah­men über die Wer­bungs­kos­ten unter­liegt als Ein­künf­te aus Ver­mie­tung der Ein­kom­men­steu­er (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 und Abs. 2 Nr. 2 EStG). Wer­bungs­kos­ten sind auch Schuld­zin­sen, soweit sie mit einer Ein­kunfts­art in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang ste­hen (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 Satz 1 EStG). Für einen wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hang kom­men ande­re Ein­künf­te als die

Lesen

Nur noch alle 2 Jah­re zum Finanz­amt? – Aktu­ell geplan­te Steueränderungen

Die Bun­des­re­gie­rung erwar­tet, dass etwa 300.000 Steu­er­pflich­ti­ge ihre Steu­er­klä­rung in Zukunft nur noch alle zwei Jah­re statt bis­her jähr­lich abge­ben wer­den, wenn die­se im Ent­wurf eines „Steu­er­ver­ein­fa­chungs­ge­set­zes“ ent­hal­te­ne Mög­lich­keit umge­setzt wird. Der von der Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Gesetz­ent­wurf sieht neben der Mög­lich­keit, die Steu­er­erklä­rung nur noch alle zwei Jah­re abzu­ge­ben, eine Reihe

Lesen

Ent­gelt­li­cher Erwerb auf­grund Schuldenübernahme

Die Über­tra­gung eines Gesell­schafts­an­teils an einer Grun­d­­stücks-GbR gegen Über­nah­me der bestehen­den GbR-Ver­­­bin­d­­li­ch­­kei­­ten führt nur dann zu Anschaf­fungs­kos­ten des Erwer­bers, wenn gleich­zei­tig eine Haf­tungs­frei­stel­lung des über­tra­gen­den Alt­ge­sell­schaf­ters von den bestehen­den GbR-Ver­­­bin­d­­li­ch­­kei­­ten erfolgt. Die Tat­sa­che, dass der Über­neh­mer des GbR-Anteils für die­se Alt­ver­bind­lich­kei­ten der GbR kraft Geset­zes haf­tet, reicht – nach Ansicht

Lesen

Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht bei lang­jäh­ri­ger Renovierung

Eine vor­an­ge­gan­ge­ne Ver­mie­tung von spä­ter in einer grö­ße­ren Wohn­ein­heit auf­ge­gan­ge­nen Wohn­räu­men ent­fal­tet kei­ne Indi­zwir­kung für eine Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht bezo­gen auf das Gesamt­ob­jekt. Nach § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG sind Wer­bungs­kos­ten Auf­wen­dun­gen zur Erwer­bung, Siche­rung und Erhal­tung der Ein­nah­men aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung. Sie sind nach § 9 Abs. 1 Satz 2 EStG bei der Einkunftsart

Lesen

Abzieh­ba­rer Auf­wand bei abge­kürz­tem Vertragsweg

Erhal­tungs­auf­wen­dun­gen kön­nen Wer­bungs­kos­ten des Steu­er­pflich­ti­gen bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung sein, wenn sie auf einem von einem Drit­ten im eige­nen Namen, aber im Inter­es­se des Steu­er­pflich­ti­gen abge­schlos­se­nen Werk­ver­trag beru­hen und der Drit­te dem Steu­er­pflich­ti­gen den Betrag zuwen­det. Eine sol­che Zuwen­dung kann auch in einer ver­deck­ten Gewinn­aus­schüt­tung zu Gunsten

Lesen

Bahn­ver­spä­tun­gen und das „Rail & Fly“-Ticket

Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Haf­tung eines Rei­se­ver­an­stal­ters für Bahn­ver­spä­tun­gen beim Ange­bot eines Rail & Fly Tickets auch für den Fall bestä­tigt, dass dem Rei­sen­den selbst die Aus­wahl einer pas­sen­den Zug­ver­bin­dung oblag. In dem heu­te vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ver­langt die Klä­ge­rin von der beklag­ten Rei­se­ver­an­stal­te­rin die Erstat­tung von Zusatz­kos­ten und Auf­wen­dun­gen, die

Lesen
Bundesfinanzhof (BFH)

Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht bei Ver­mie­tung von Gewerbeimmobilien

Ein­künf­te aus Ver­mie­tung sind ein­kom­men­steu­er­pflich­tig, Ver­lus­te aus Ver­mie­tun­gen kön­nen dage­gen das ein­kom­men­steu­er­pflich­ti­ge Ein­kom­men min­dern, vor­aus­ge­setzt, der Ver­mie­ter han­delt grund­sätz­lich mit der Absicht, auf Dau­er (posi­ti­ve) Ein­künf­te zu erzie­len. Bei Gewer­be­im­mo­bi­li­en hat nun der Bun­des­fi­nanz­hof die­se Aner­ken­nung von Ver­lus­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung erschwert. Denn bei Gewer­be­im­mo­bi­li­en soll, so ent­schied jetzt

Lesen

Über­kreuz­ver­mie­tun­gen zwi­schen nahen Angehörigen

Über­kreuz­ver­mie­tun­gen von Eigen­tums­woh­nun­gen zwi­schen Eltern und Sohn kann nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Müns­ter wegen Gestal­tungs­miß­brauch die steu­el­ri­che Aner­ken­nung ver­wehrt wer­den. Nach § 42 AO kann durch Miss­brauch von Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten des Bür­ger­li­chen Rechts das Steu­er­ge­setz nicht umgan­gen wer­den. Liegt ein Miss­brauch vor, so ent­steht der Steu­er­an­spruch so, wie er bei

Lesen

Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht bei jahr­lan­gem Gebäude-Leerstand

Zeigt sich auf­grund bis­lang ver­geb­li­cher Ver­mie­tungs­be­mü­hun­gen, dass für das Objekt, so wie es bau­lich gestal­tet ist, kein Markt besteht und die Immo­bi­lie des­halb nicht ver­miet­bar ist, so muss der Steu­er­pflich­ti­ge –will er sei­ne fort­be­stehen­de Ver­mie­tungs­ab­sicht bele­gen– ziel­ge­rich­tet dar­auf hin­wir­ken, unter Umstän­den auch durch bau­li­che Umge­stal­tun­gen einen ver­miet­ba­ren Zustand des Objekts

Lesen

Sozi­al­päd­ago­gi­sche Lebensgemeinschaften

Bei einer sozi­al­päd­ago­gi­schen Lebens­ge­mein­schaft sind die Auf­wen­dun­gen für Gemein­schafts­räu­me, die sowohl der eige­nen Wohn­nut­zung des Steu­er­pflich­ti­gen und sei­ner Fami­lie wie auch der (ent­gelt­li­chen) Betreu­ung der in die Fami­lie inte­grier­ten frem­den Kin­der die­nen, regel­mä­ßig nach der Zahl der der Haus­halts­ge­mein­schaft zuge­hö­ri­gen Per­so­nen auf­zu­tei­len und damit antei­lig zum Wer­bungs­kos­ten­ab­zug bei den Einkünften

Lesen

Son­der­ab­schrei­bun­gen in der Totalüberschussprognose

Bei der Abgren­zung von steu­er­lich anzu­er­ken­nen­den Ver­lus­ten zu sol­chen aus Lieb­ha­be­rei, die steu­er­lich nicht zu berück­sich­ti­gen sind, ist regel­mä­ßig eine Pro­gno­se der wäh­rend des gesam­ten Zeit­raums vor­aus­sicht­lich zu erzie­len­den Gewin­ne und Ver­lus­te ent­schei­dend: Ergibt sich hier­bei über die gesam­ten Jah­re gerech­net ein posi­ti­ver Über­schuss, ist in aller Regel von einer

Lesen

Woh­nungs­ver­mie­tung auf dem Bauernhof

Umla­gen und Neben­en­t­gel­te, die ein Land­wirt (mit Gewinn­ermitt­lung nach Durch­schnitts­sät­zen) als Ver­mie­ter einer zum land­wirt­schaft­li­chen Betriebs­ver­mö­gen gehö­ren­den Woh­nung zusätz­lich zur Grund­mie­te ver­ein­nahmt, sind in die Berech­nung des Durch­schnitts­satz­ge­winns ein­zu­be­zie­hen. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 14. Mai 2009 – IV R 47/​07

Lesen

Wer­bungs­kos­ten­ab­zug nur bei ernst­haf­tem Bemü­hen um eine Vermietung

Auf­wen­dun­gen für eine leer­ste­hen­de Woh­nung kön­nen als vor­ab ent­stan­de­ne Wer­bungs­kos­ten nur abge­zo­gen wer­den, wenn der Ent­schluss zur Ver­mie­tung end­gül­tig gefasst und spä­ter nicht wie­der weg­ge­fal­len ist. Der Steu­er­pflich­ti­ge muss sich ernst­haft und vor allem auch nach­hal­tig um eine Ver­mie­tung bemü­hen, selbst wenn er das Ver­mie­tungs­ob­jekt dane­ben – z. B. wegen

Lesen

Ein­zel­bü­ros statt Großraumbüro

Wer ein Groß­raum­bü­ro in Ein­zel­bü­ros unter Ver­wen­dung von Rigips-Stän­­der­­werk umbaut, kann den dafür ent­ste­hen­den Auf­wand nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs sofort als Erhal­tungs­auf­wen­dun­gen bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung abziehen.

Lesen

Spe­ku­lie­ren mit Mieteinnahmen

Wer sei­ne Miet­ein­nah­men dazu ver­wen­det, um Opti­ons­ge­schäf­te durch­zu­füh­ren, kann dar­aus ent­ste­hen­de Ver­lus­te nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auch dann nicht als Wer­bungs­kos­ten bei sei­nen Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung gel­tend machen, wenn er beab­sich­tig­te, die ange­leg­ten Beträ­ge wie­der­um für Zwe­cke der Ver­mie­tung zu verwenden.

Lesen

Wer­bungs­kos­ten durch Schadstoffgutachten

Auf­wen­dun­gen für ein Scha­d­­stoff-Gut­ach­­ten, das der Fest­stel­lung der durch einen Mie­ter ver­ur­sach­ten Unter­­grund- und Boden-Ver­­un­­­rei­­ni­­gun­­­gen dient, kön­nen als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung abzieh­bar sein.

Lesen

Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht aus Ver­mie­tung und Verpachtung

Im Rah­men der Ein­kunfts­art Ver­mie­tung und Ver­pach­tung ist die Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht bei einer lang­fris­ti­gen Ver­mie­tung nach einem neu­en Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs aus­nahms­wei­se doch zu prü­fen, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge die Anschaf­fungs­kos­ten oder Her­stel­lungs­kos­ten des Ver­mie­tungs­ob­jekts sowie anfal­len­de Schuld­zin­sen fremd­fi­nan­ziert und somit Zin­sen auf­lau­fen lässt, ohne dass durch ein Finan­zie­rungs­kon­zept von vorn­her­ein deren

Lesen

Schuld­über­nah­me bei vor­zei­ti­ger Erbauseinandersetzung

Wird eine Erben­ge­mein­schaft vor dem vom Erb­las­ser fest­ge­leg­ten Ter­min auf­ge­löst und über­nimmt ein Mit­er­be Schul­den, die auf einem für einen ande­ren Mit­er­ben bestimm­ten Grund­stü­cke las­ten, so bil­det eine sol­che Schuld­über­nah­me Anschaf­fungs­kos­ten, wenn sie eine Gegen­leis­tung dafür ist, dass der über­neh­men­de Mit­er­be den ihm erst spä­ter zuge­dach­ten Grund­be­sitz vor­zei­tig aus dem

Lesen

Erb­bau­zin­sen

Der Erb­bau­zins für ein Erb­bau­recht an einem pri­va­ten Grund­stück gehört zu den Ein­nah­men aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG. Der bewer­tungs­recht­li­che Ansatz des Erb­bau­zins­an­spruchs als sons­ti­ges Ver­mö­gen steht die­ser Beur­tei­lung nicht entgegen.

Lesen

Rit­ter-Cou­lais

Nach dem „Ritter-Coulais“-Urteil des Euro­päi­schen Gerichts­hofs ist es einem EU-Staat im Hin­blick auf Arti­kel 39 EG-Ver­­­trag nicht erlaubt, es natür­li­che Per­so­nen, die Ein­künf­te aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit in einem Mit­glied­staat bezie­hen und dort unbe­schränkt steu­er­pflich­tig sind, zu ver­weh­ren, dass bei der Fest­set­zung des Steu­er­sat­zes für die­se Ein­künf­te in die­sem Staat Verluste

Lesen