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Einkommensteuer (Betrieb)

Weitere Informationen auf der Rechtslupe Bürgschaftsübernahme für mittelbare Beteiligung

7. Mai 2008 | Einkommensteuer (Betrieb)

Die Übernahme von eigenkapitalersetzenden Bürgschaften für eine Gesellschaft, an welcher der Anteilseigner nur mittelbar beteiligt ist, führt nicht zu nachträglichen Anschaffungskosten der (unmittelbaren) wesentlichen Beteiligung. Bundesfinanzhof, Urteil vom 4. März 2008 – IX R 78/06



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Rückstellungsverbote und Veräußerungsgewinn

7. Mai 2008 | Einkommensteuer (Betrieb), Wirtschaftsrecht

Bei der Berechnung des Gewinns aus einer Betriebsveräußerung sind vom Erwerber übernommene betriebliche Verbindlichkeiten, die aufgrund von Rückstellungsverboten in der Steuerbilanz nicht passiviert worden sind, nicht gewinnerhöhend zum Veräußerungspreis hinzuzurechnen. In dem jetzt vom Bundesfinanzhof entschiedenen Fall betraf dies Rückstellungsverbote für Jubiläumszuwendungen und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Bundesfinanzhof, Urteil vom 17. Oktober 2007 [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Steuerverhaftungsquote derivativ einbringungsgeborener Anteile

7. Mai 2008 | Einkommensteuer (Betrieb), Körperschaftsteuer

Gehen infolge einer Kapitalerhöhung stille Reserven von einbringungsgeborenen Alt-Anteilen auf die neuen Anteile über, sind die neuen Anteile zu gleicher Quote steuerverhaftet. Dem Inhaber der neuen Anteile steht kein Wahlrecht zu, die Steuerverhaftung in anderer Weise auf diese zu verteilen. Mit diesem Urteil bestätigte der Bundesfinanzhof jetzt die Auffassung der Bundesfinanzverwaltung (BMF-Schreiben vom 25. März [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Rückstellung wegen öffentlich-rechtlicher Verpflichtung

30. April 2008 | Einkommensteuer (Betrieb)

Eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung ist noch nicht rechtlich entstanden im Sinne der Rechtsprechung zu Verbindlichkeitsrückstellungen, wenn die Rechtsnorm, in der sie enthalten ist, eine Frist für ihre Erfüllung enthält, die am maßgeblichen Bilanzstichtag noch nicht abgelaufen ist. Bundesfinanzhof, Urteil vom 13. Dezember 2007 – IV R 85/05



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Unterjährige Auflösung einer Ansparrücklage

27. April 2008 | Einkommensteuer (Betrieb)

Ansparrücklagen nach § 7g Abs. 3 EStG können, wie der Bundesfinanzhof jetzt nochmals bestätigt hat, nur zum Ende, nicht aber während eines Wirtschaftsjahres aufgelöst werden, und zwar unabhängig davon ob die Gewinnermittlung durch Überschussrechnung oder durch Bestandsvergleich (Bilanzierung) erfolgt. Bundesfinanzhof, Urteil vom 26. Februar 2008 – VIII R 82/05



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Anforderungen an die Bildung einer Ansparrücklage

16. April 2008 | Einkommensteuer (Betrieb)

Der Bundesfinanzhof hatte mit einem Fall zu entscheiden, der ihm Gelegenheit gab, zu vielen Einzelfragen im Zusammenhang mit den Voraussetzungen zur Bildung einer Ansparrücklage für die künftige Anschaffung oder Herstellung von Wirtschaftsgütern (§ 7g EStG) Stellung zu nehmen. Mit seinem jetzt veröffentlichten Urteil bestätigte er die bisherige Rechtsprechung, dass die Rücklage durch Ausweis eines Bilanzpostens [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Gewinnerzielungsabsicht bei einem landwirtschaftlichen Pachtbetrieb

16. April 2008 | Einkommensteuer (Betrieb)

Der Beurteilungszeitraum für die Totalgewinnprognose bei einem landwirtschaftlichen Pachtbetrieb erstreckt sich nur auf die Dauer des Pachtverhältnisses. Dies gilt auch dann, wenn das Pachtverhältnis lediglich eine Vorstufe zu der später geplanten unentgeltlichen Hofübergabe ist. Bundesfinanzhof, Urteil vom 11. Oktober 2007 – IV R 15/05



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Investitionszuschüsse bei Einnahmenüberschussrechnung

9. April 2008 | Einkommensteuer (Betrieb)

Erhält ein Steuerpflichtiger, der seinen Gewinn nach § 4 Abs. 3 EStG ermittelt, für die Anschaffung oder Herstellung bestimmter Wirtschaftsgüter öffentliche Investitionszuschüsse, so mindern diese die Anschaffungs- oder Herstellungskosten bereits im Jahr der Bewilligung und nicht im Jahr der Auszahlung. Sofern der Empfänger den Zuschuss sofort als Betriebseinnahme versteuern will, muss er das entsprechende Wahlrecht [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Einbringung von Wirtschaftsgütern des Privatvermögens in eine gewerbliche Personengesellschaft

9. April 2008 | Einkommensteuer (Betrieb)

Die Einbringung von Wirtschaftsgütern des Privatvermögens in eine gewerbliche Personengesellschaft gegen die Gewährung von Mitunternehmeranteilen begründet keine Einlage i.S. von § 7 Abs. 1 Satz 4 (heute: Satz 5) EStG 2000. Dies gilt auch, wenn der Wert des Wirtschaftsguts nicht nur dem Kapitalkonto I, sondern auch anderen Kapitalunterkonten gutgeschrieben wird. Bundesfinanzhof, Urteil vom 24. Januar [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kommandit-Einlagen über die Haftsumme

9. April 2008 | Einkommensteuer (Betrieb)

Eine die Haftsumme übersteigende Pflichteinlage –also auch ein Agio, das vereinbarungsgemäß den Kapitalanteil des Kommanditisten mehren und der Stärkung des Eigenkapitals der Gesellschaft dienen soll– steht als “Polster” für haftungsunschädliche Entnahmen nicht zur Verfügung, wenn sie durch Verluste verbraucht ist. Das hat für die Gewinnzurechnung wegen Einlageminderung nach § 15a Abs. 3 EStG zur Folge, [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Pensionspferdehaltung

27. März 2008 | Einkommensteuer (Betrieb)

In einem jetzt veröffentlichtem Urteil hat der Bundesfinanzhofs entschieden, dass die Entgelte für die Pensionspferdehaltung bei landwirtschaftlichen Betrieben, die den Gewinn nach Durchschnittssätzen ermitteln, in der Regel zu den gesondert zu erfassenden Erträgen gehören, die nicht durch den Grundbetrag abgegolten werden. Häufig ermitteln kleinere landwirtschaftliche Betriebe ihren Gewinn gemäß § 13a EStG nach Durchschnittssätzen, was [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Öffentliche Toilettenanlage als hoheitliche Aufgabe

27. März 2008 | Einkommensteuer (Betrieb)

Nach Ansicht des Bundesfinanzhofs kann eine Stadt eine von ihr errichtete öffentliche Toilettenanlage nicht dem von ihr betriebenen Wochenmarkt als Betriebsvermögen zuordnen und die hiermit zusammenhängenden Aufwendungen als Betriebsausgaben des Marktbetriebs abziehen. Der Betrieb einer öffentlichen Toilettenanlage, so der BFH, gehöre zu den hoheitlichen Aufgaben der Stadt, was eine Zuordnung der Anlage zum Betriebsvermögen ausschließe. [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Sondervergütung oder Entnahme?

19. März 2008 | Einkommensteuer (Betrieb)

Wird dem Gesellschafter einer Personengesellschaft eine (zusätzliche) Vergütung gewährt, die nicht durch Dienstleistungen oder Nutzungsüberlassungen i.S. des § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG, sondern durch das Bestreben veranlasst ist, ihn vorzeitig an noch nicht realisierten Gewinnen der Gesellschaft zu beteiligen, so handelt es sich um eine Entnahme des Gesellschafters. Bundesfinanzhof, Urteil vom 24. Januar [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Gesellschafterdarlehen aus den USA

19. März 2008 | Einkommensteuer (Betrieb)

Der Bundesfinanzhof hat in einem jetzt veröffentlichten Urteil zu einer häufigen Fallgestaltung aus dem Bereich des internationalen Steuerrechts Stellung genommen: Eine deutsche Personengesellschaft (KG) hatte von ihren in den USA lebenden Gesellschaftern Darlehen erhalten, und die dafür gezahlten Zinsen hatte das Finanzamt als in Deutschland steuerpflichtige Einkünfte der Gesellschafter behandelt. Dagegen entschied der BFH, dass [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Keine AfA bei Kaufvertragsaufhebung

19. März 2008 | Einkommensteuer (Betrieb)

Die zur Inanspruchnahme von AfA notwendige Belastung mit Anschaffungskosten ist in dem Jahr, in dem der Anschaffungsvorgang in vollem Umfang rückgängig gemacht worden ist, nicht (mehr) gegeben, so dass in dem Jahr, in dem der Kaufvertrag wieder aufgehoben wird, keine Abschreibung mehr vorgenommen werden kann. EStG § 7, § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Tonnagebesteuerung und Betriebsaufgabe

19. März 2008 | Einkommensteuer (Betrieb)

Veräußert eine Einschiffs-Personengesellschaft ihr Handelsschiff, unterliegt der sich aus der Hinzurechnung des Unterschiedsbetrages nach § 5a Abs. 4 Satz 3 Nr. 2 EStG ergebende Gewinn auch dann der Gewerbesteuer, wenn die Personengesellschaft im Zusammenhang mit der Veräußerung ihren Betrieb aufgibt. Bundesfinanzhof, Urteil vom 13. Dezember 2007 – IV R 92/05




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Aktivierung eines Übernahmeverlustes

12. März 2008 | Einkommensteuer (Betrieb)

Wird eine GmbH in eine KG umgewandelt und werden dabei die Wertansätze der nach § 7 Abs. 1 EStG abzuschreibenden Wirtschaftsgüter aufgrund eines Übernahmeverlusts nach § 4 Abs. 6 UmwStG 1995 aufgestockt, ist die Restnutzungsdauer dieser Wirtschaftsgüter neu zu schätzen. Bundesfinanzhof, Urteil vom 29. November 2007 – IV R 73/02



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Zeitpunkt der Gewinnrealisierung bei Inkassotätigkeit

12. März 2008 | Einkommensteuer (Betrieb)

Der Gewinn aus einer Inkassotätigkeit ist realisiert, wenn und soweit dem Unternehmer für eine selbständig abrechenbare und vergütungsfähige (Teil-)Leistung gegenüber seinem Auftraggeber ein prinzipiell unentziehbarer Provisionsanspruch zusteht. Dies gilt auch, wenn ein solcher Provisionsanspruch nur für Teilzahlungen des Schuldners besteht. Bundesfinanzhof, Urteil vom 29. November 2007 – IV R 62/05



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Stille Reserven bei der Veräußerung von Anlagegütern

6. März 2008 | Einkommensteuer (Betrieb)

Die bei der Veräußerung eines Wirtschaftsgutes aufgedeckten stillen Reserven können gemäß § 6b EStG auf ein anderes begünstigtes Wirtschaftsgut übertragen werden. Wird diese Übertragung nicht im selben Wirtschaftsjahr vorgenommen, so kann der Steuerpflichtige eine den Gewinn mindernde Rücklage bilden. Die Bildung der Rücklage ist in der Steuerbilanz oder der Anpassungsrechnung nach § 60 Abs. 2 [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Einbringung von Gesellschaftsanteilen

5. März 2008 | Einkommensteuer (Betrieb)

Bei Einbringung von Gesellschaftsanteilen in eine Kapitalgesellschaft gegen Gewährung von Anteilen an der aufnehmenden Gesellschaft ist infolge der Fiktion des § 20 Abs. 4 Satz 1 UmwStG 1995 im Rahmen der Bemessung des Veräußerungspreises in der Bilanz des Einbringenden grundsätzlich nicht zu prüfen, ob der von der übernehmenden Kapitalgesellschaft nach § 20 Abs. 2 UmwStG [...]



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